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Java wurde von der Firma Sun als plattformübergreifende Programmiersprache entwickelt. Beim ihrem Einsatz auf Web-Seiten lädt der Besucher ein kleines Java-Applet, das auf seinem Rechner abläuft. Häufig nutzen Web-Designer solche Applets für zusätzliche Dienste wie Laufbänder mit Newsticker-Meldungen oder drehbare 3D-Darstellungen. Aber auch komplexere Anwendungen, beispielsweise mit Datenbankabfragen, lassen sich in Java realisieren.
Java-Demo:
| Der Zauberwürfel lässt sich mit der Maus bewegen. Fahren Sie bei gedrückter Strg-Taste über zwei benachbarte Felder, um die Segmente zu verdrehen. (Autor: Song Li) |
Die Java-Programme laufen dabei in einer so genannten Sandbox ab. Das bedeutet, die Applets laufen in einer in sich geschlossenen Umgebung, der Java Virtual Machine (JVM), die keinen Zugriff auf lokale Ressourcen wie Dateien oder Programme hat. Durch dieses Konzept ist Java eigentlich eine sichere Technologie - leider schleichen sich auch bei der Implementierung der JVM gelegentlich Fehler ein, die zu Sicherheitslücken führen. Dann können spezielle Java-Applets beispielsweise doch auf lokale Dateien zugreifen. In der Vergangenheit sind mehrere solcher Sicherheitslücken bekannt geworden.
Java kann in allen Browsern separat aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden. Moderne Browser unterstützen Java über Plugins. Sun bietet diese Plugins für Windows, Linux und Solaris an. Das folgende Fenster zeigt die Versionsnummer der bei Ihrem Browser installierten Java-Laufzeitumgebung - falls vorhanden. Es ist ratsam, die Java-Software von Zeit zu Zeit zu aktualisieren, da mit Updates auch Sicherheitsprobleme behoben werden.
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