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JavaScript ist eine Interpreter-Sprache, die von Netscape entwickelt wurde. Die Microsoft-Variante heißt JScript. Mit dem ähnlich klingenden Java hat JavaScript praktisch nichts zu tun, außer dass auch JavaScript auf dem Rechner des Surfers ausgeführt wird. Die Standardisierungsorganisation ECMA hat einen Standard mit dem Namen ECMA-Script vorgeschlagen, den alle aktuellen Browser unterstützen.
Für JavaScript gibt es eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten, die von Spielereien bis zu sinnvollen Ergänzung einer Web-Seite reichen. Die am häufigsten anzutreffende Anwendung sind Menüs und der Austausch von Bildern beim Überfahren mit der Maus ("Mouse-Over-Effekt", "Hover-Buttons").
Beispiel Mouse-Over-Effekt:
Viele Sites nutzen JavaScript, um Browser zu erkennen, um Browser-Inkompatibilitäten abzufangen oder zur bequemeren Navigation. Das Auswahlmenü Suchen nach... auf heise online zum Beispiel bringt Sie via JavaScript komfortabel zu den verschiedenen Suchmaschinen auf heise online. Ohne JavaScript wäre ein bestätigender Klick auf einen Button erforderlich (der natürlich auch erscheint, falls JavaScript ausgeschaltet ist).
Wenn sich beim Besuch einer Seite automatisch weitere Browser-Fenster öffnen, ist meist JavaScript im Spiel. Es ist prinzipiell sehr einfach, den Rechner durch Hunderte von zusätzlichen Fenstern lahmzulegen. (Dieser Link öffnet nur eines.) Die meisten der bekannt gewordenen Sicherheitslücken in Web-Browsern sind eng mit JavaScript verknüpft. Wo es nicht Hauptgegenstand des Bugs ist, benötigt man es häufig, um die Sicherheitslücke ausnutzen zu können. JavaScript kann in allen Browsern unabhängig von Java ein- oder ausgeschaltet werden.
English version: JavaScript/JScript
Permalink: http://heise.de/-403149