29.09.2008 08:58
Ab Oktober keine Updates mehr für Ubuntu 7.04
Der Linux-Distributor Ubuntu weist auf das nahende Ende der Unterstützung für Version 7.04 (Feisty Fawn) hin. Offiziell soll der Support am 19. Oktober 2008 enden, 18 Monate nach Veröffentlichung von 7.04. Ab Ende Oktober gibt es dann weder Sicherheitshinweise noch Sicherheits-Updates für aufkommende Probleme.
Ubuntu empfiehlt Anwendern das Upgrade auf 7.10 (Gutsy Gibbon) oder 8.04 LTS (Hardy Heron). Allerdings endet der Support für Gutsy Gibbon ebenfalls in gut einem halben Jahr, während 8.04 eine Long-Time-Support-Version ist. Die Support-Dauer beträgt dort für Desktop-Systeme drei und für Server fünf Jahre. Für das Upgrade auf 8.04 LTS müssen Anwender jedoch zunächst den Weg über ein Upgrade auf 7.10 (Beschreibung hier) gehen.
Anschließend lässt sich das System auf 8.04 aktualisieren (Beschreibung hier). Dabei gibt es allerdings ein bekanntes Problem mit dem Kernel 2.6.22-15, das zum Stillstand des Upgrades führt. Daher muss man vor dem Start der Distributionsaktualisierung beim Booten den Kernel 2.6.22-14 über das Grub-Menü wählen.
Siehe dazu auch:
- Ubuntu 7.04 reaches end-of-life on October 19, 2008, Meldung von Ubuntu
(dab)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.