26.01.2013 17:01
Android-App fotografiert Dieb
Der auf Smartphone-Antiviren-Software spezialisierte Anbieter Lookout hat seine Sicherheits-Suite für Android um eine Anti-Diebstahl-Funktion erweitert. Seit der kürzlich erschienenen Version 8.7 enthält die Suite die Funktion Lock Cam, die nach dreimaliger Falscheingabe des Passworts über die Frontkamera ein Foto vom Benutzer schießt und zusammen mit dem Standort per E-Mail an den Besitzer sendet.
Dieses Feature bietet allerdings nur die Premium-Version für 29,99 US-Dollar im Jahr oder 2,99 US-Dollar im Monat und ist bisher nur auf der US-Site zu finden. Die Premium-Version gibt es zudem als 14-Tage-Trial. Ob Lock Cam auch in der "Freemium"-Version enthalten ist, die die Telekom künftig in ausgewählten Geräten mitliefern will, war noch nicht herauszufinden. Den Anfang mit der vorinstallierten App "Lookout Mobile Security" sollen das Samsung Galaxy S3 Mini und das HTC K2 LTE machen, fünf weitere Geräte sollen im ersten Quartal 2013 folgen.
Vor zwei Jahren hatte Steven Chi die iPhone-App "iGotYa" herausgebracht, die auf dieselbe Weise arbeitet. Bei ihr müssen die Geräte aber zuvor mit einem Jailbreak entriegelt worden sein.
(sun)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.