17.03.2009 17:26
Avira Antivir 9 mit Produktpflege
Im Vordergrund der neuen Antivir-Ausgabe steht die bessere Administrierbarkeit vor allem in Firmenumgebungen. Dazu unterstützt beispielsweise Antivir Professional 9 jetzt Windows Management Instrumentation (WMI). Das ebenfalls überarbeitete Security Management Center (SMC) kann besser mit Gruppen arbeiten und auch Daten mit Verzeichnisdiensten abgleichen, etwa mit Microsofts Active Directory Service oder mit einem LDAP-Server.
Aber auch am eigentlichen Produkt, dem Antiviren-Paket Antivir hat der deutsche Hersteller gefeilt. So nutzt Antivir 9 im optimierten Scan-Modus jetzt die Fähigkeiten zur parallelen Arbeit in Multi-Core-CPUs. Des weiteren hat Avira eine spezielle Oberfläche für kleine Netbook-Displays entworfen. Und bis zu drei Konfigurations-Profile berücksichtigen unterschiedliche Einstellungen für Schutzfunktionen und Signatur-Update im Büro, zuhause und unterwegs. Das anzuwendende Profil wird anhand des aktiven Default-Gateways automatisch ausgewählt.
Besonders beliebt bei Heimanwendern ist Antivir Personal, weil Avira damit eine Antiviren-Software kostenlos zur Verfügung stellt, die in Tests wiederholt sehr gut abgeschnitten hat. Die Version 9 enthält jetzt auch den bislang fehlenden Spyware-Schutz; es fehlt allerdings nach wie vor der Web-Guard der kostenpflichtigen Varianten. Außerdem bleiben die regelmäßigen Werbeeinblendungen, die bereits viele Anwender zum Umstieg auf andere kostenlose AV-Programme wie das von AVG bewogen haben.
Die Preise für Antivir haben sich nicht geändert; die Einzellizenz Antivir Premium kostet 20 Euro, Professional gibt es ab 35 Euro und ab 5 Lizenzen bekommt man auch das SMC dazu. Der Umstieg von Version 8 ist kostenlos; allerdings muss man dazu das AV-Programm zunächst deinstallieren, um dann die neue Version einzurichten. Der Installer erledigt beides automatisch. Hilfestellung beim Umstieg gibt Avira auf einem speziellen Migrationsportal.
(ju)
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