18.08.2012 16:19
Bundesinnenminister erwägt Meldepflicht für IT-Angriffe
Aufgrund der steigenden Zahl von Internet-Attacken auf die IT-Infrastruktur von Behörden oder wichtigen Unternehmen erwägt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ein neues Gesetz. Den Behörden müssten "schwere Cyber-Angriffe und weitreichende IT-Sicherheitsvorfälle gemeldet werden", schreibt die Nachrichtenargentur dapd in einem Bericht, den unter anderem Welt Online kürzlich veröffentlicht hat; ähnliche Überlegungen hatte der CSU-Minister bereits Ende Juli dem Focus gegenüber geäußert.
Das Ausmaß und die Schwere der Angriffe nehmen laut dem Bundesinnenminister zu, meldet dapd; Sabotage und Spionage seien Ziel der Angreifer. Der Minister spreche derzeit mit verschiedenen Branchen. Er fordere dazu auf, Unternehmen in die Betrachtungen einzubeziehen, die kritische Infrastruktur betreiben – etwa Stromversorgung, Kommunikation, Finanzwesen und Logistik.
Der Minister hat sich schon häufiger der Gefahr von Angriffen auf IT-Infrastuktur gewidmet; Anfang Mai hatte er etwa in Washington für eine internationale Allianz gegen Cyber-Attacken geworben.
(thl)
Cross-Site-Scripting (XSS) ist eine der größten Plagen, mit denen Webmaster zu kämpfen haben. Der neue Standard "Content Security Policy" soll endlich Abhilfe schaffen.
Wie schwer ist es, einen Hotelsafe zu knacken? heise Security hat es spontan ausprobiert – mit einem überraschenden Ergebnis.
Die Weboberfläche zur Verwaltung von ProLiant- und Integrity-Servern enthält eine kritische Sicherheitslücke.
Eine Lücke, viele Updates: Adobe hat ein kritisches Sicherheitsloch gestopft und neue Flash- und Air-Versionen für sämtliche Plattformen veröffentlicht.
Am Juni-Patchday hat Microsoft zahlreihe Lücken in Windows, Internet Explorer und Office geschlossen. Eine Rechteausweitungslücke, für die bereits ein Exploit im Netz kursiert, hat die Redmonder Softwareschmiede dabei jedoch offenbar ausgelassen.