News-Meldung vom 05.10.2009 12:45
In der aktuellen Entwicklerversion des Browsers Chrome ist erstmals der "Native Client" enthalten, mit dem der Browser für x86-CPUs übersetzten Code direkt ausführen kann. Googles Native-Client-Projekt war bislang nur per Plug-in im Firefox nutzbar, was aufwendige Vorarbeiten erforderte.
Native Clients laufen im Browser deutlich schneller als JavaScript- oder Flash-Anwendungen. Allerdings müssen sie in einer gesicherten Umgebung ("Sandbox") ausgeführt werden, die die Arbeitsumgebung des Anwenders vor Schäden durch die Programme bewahrt. Die Architektur der Native-Client-Umgebung beschreibt ein Forschungspapier (PDF-Dokument). SDKs für die Entwicklung von Native-Client-Anwendungen gibt es für Windows, Linux und OS X online. Der Chrome-Browser mit integriertem Client ist bislang nur für Windows verfügbar. Interessenten müssen ihn aus den Quellen selber übersetzen.
(ck)
English Version: Chrome adds Native Client technology
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