06.09.2004 13:49
DoS-Attacke gegen Server und Clients des Ego-Shooters Call of Duty möglich
Die Server und Clients des populären Ego-Shooters Call of Duty lassen sich mit einfachen Mitteln über das Netzwerk stoppen. Laut einem Advisory von Luigi Auriemma, bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen über Schwachstellen in Multiplayer-fähigen Spielen, reicht dazu ein Anfrage- oder Antwort-Paket mit mehr als 1024 Zeichen aus. Die im Spiel implementierte Buffer-Overflow-Protection reagiert dann mit dem Herunterfahren des Clients oder Servers.
Die Lücke soll bereits seit Juli ausgenutzt werden, da sich ein von Auriemma ursprünglich für die Lücke in Medal of Honor entwickelter Proof-of-Concept-Exploit dafür benutzen lasse. Verwundbar sind Versionen bis einschließlich 1.4. Ein Patch für die Linux-Versionen ist bereits verfügbar, für Windows soll ein offizielles Update erst Ende September erscheinen. Auriemma hat aber einen eigenen, nicht autorisierten Fix auf seinen Seiten zum Download bereitgestellt.
Siehe dazu auch:
(dab)
- Security Advisory von Auriemma
Cross-Site-Scripting (XSS) ist eine der größten Plagen, mit denen Webmaster zu kämpfen haben. Der neue Standard "Content Security Policy" soll endlich Abhilfe schaffen.
Wie schwer ist es, einen Hotelsafe zu knacken? heise Security hat es spontan ausprobiert – mit einem überraschenden Ergebnis.
Die Weboberfläche zur Verwaltung von ProLiant- und Integrity-Servern enthält eine kritische Sicherheitslücke.
Eine Lücke, viele Updates: Adobe hat ein kritisches Sicherheitsloch gestopft und neue Flash- und Air-Versionen für sämtliche Plattformen veröffentlicht.
Am Juni-Patchday hat Microsoft zahlreihe Lücken in Windows, Internet Explorer und Office geschlossen. Eine Rechteausweitungslücke, für die bereits ein Exploit im Netz kursiert, hat die Redmonder Softwareschmiede dabei jedoch offenbar ausgelassen.