• heise online
  • c't Magazin
  • iX Magazin
  • Technology Review
  • Telepolis
  • heise mobil
  • heise Security
  • heise Netze
  • Open Source
  • heise Developer
  • heise Resale
  • heise Foto
  • heise Autos
  • c't-TV
  • Software/Download
  • Stellenangebote
  • Preisvergleich
  • Tarifrechner
  • IT-Markt
  • heise-marktplatz
  • heise Veranstaltungen
  • heise Whitepapers
  • Abo&Heft
  • Archiv

Security > News > 2010 > KW 30 > Geldautomaten schlecht gesichert

News-Meldung vom 29.07.2010 13:55

« Vorige | Nächste »

Geldautomaten schlecht gesichert

Barnaby Jack hat auf der diesjährigen Black-Hat-Konferenz seinen Vortrag "Jackpotting Automated Teller Machines" nachgeholt, den sein ehemaliger Arbeitgeber Juniper Networks im Vorjahr nach der Intervention eines Automatenherstellers zurückgezogen hatte. Jack, inzwischen als Forschungsleiter bei IOActive Labs tätig, zeigte Medienberichten zufolge anhand zweier freistehender Geldautomaten der US-Hersteller Tranax und Triton das Ergebnis seiner Bemühungen: Nach einem Mausklick auf den Jackpot-Button seiner selbstentwickelten Software "Dillinger" begann einer der Automaten Banknoten auszuspucken, die sich kurz darauf vor der Geldmaschine anhäuften.

Beim Tranax-Automaten nutzte Jack eine Schwachstelle in der standardmäßig aktivierten Fernwartungsfunktion aus, die es ihm erlaubte, seine modifizierte Firmware ohne Passwortabfrage aus der Ferne in das Gerät einzuspielen. Auch ein Rootkit namens Scrooge hat der Sicherheitsexperte entwickelt. Es soll nahezu unsichtbar sein, bis man eine spezielle Tastenfolge eintippt oder eine bestimmte Magnetkarte in den Automaten schiebt.

In die Maschine von Triton konnte Jack nicht über externe Schnittstellen eindringen. Er entdeckte jedoch, dass zwar der eigentliche Tresor gut gesichert ist, man die PC-Hardware des Geldautomaten aber mit einem Generalschlüssel erreichen kann. Für den Schlüssel habe er im Internet 10,78 US-Dollar gezahlt. Mit einem präparierten USB-Stick gelang es ihm auch dort, modifizierte Firmware einzuspielen.

Auch Geräte anderer Hersteller soll man theoretisch auf diesem Wege manipulieren können. In vielen Geldautomaten kommt Windows CE zum Einsatz, das den Zugriff auf das Geldscheinausgabemodul über eine serielle Schnittstelle kontrolliert. Beide Automatenhersteller haben die Sicherheitslücken bereits geschlossen. Triton bietet seinen Kunden inzwischen Austauschschlösser mit individuellen Schlüsseln an, wie der Vize-Entwicklungschef der Firma auf der Konferenz laut einem Bericht von CNET verkündete. (rei)

English version: ATMs badly secured

« Vorige | Nächste »

Version zum Drucken | Per E-Mail versenden

Kommentare lesen (124 Beiträge)

Themen-Forum Schwachstellen

Auch auf heise online:

  • Pillen aus dem Automaten
  • Erneut Sicherheitsexperte wegen Vortrag mit Festnahme bedroht [Update]
  • Vortrag über Knacken von Geldautomaten abgesagt
  • Mobiltelefone als "Schlüssel" für Bankkonten
  • Wincor Nixdorf installiert 1150 Geldautomaten in der Türkei
  • Geld abheben unter Windows XP

Mehr zum Thema Datenschutz Geldautomaten

Der Update-Check

Artikel

  • Tatort Internet: Matrjoschka in Flash
  • Anti-Clickjacking in der Praxis
  • Tatort Internet: Angriff der Killervideos
  • Tatort Internet: PDF mit Zeitbombe
  • Tatort Internet: Zeig mir das Bild vom Tod

Tools

  • Clickjacking Tool
  • Virustotal.rb
  • Malzilla
  • Skipfish
  • OSSEC

Lesenswertes

  • Anti-Clickjacking in der Praxis
  • Tutorial für Mac-Exploits
  • Buffer Overflow in C&C-Server
  • Kryptanalyse der DECT-Verschlüsselung
  • Weitergereicht - Pass-The-Hash-Angriffe gegen Windows

Alerts

  • iOS 4.1
  • Firefox, Thunderbird, SeaMonkey
  • Internet Explorer 8
  • Quicktime
  • Shockwave Player
heise Security

Suche

 

News

  • 7-Tage-Alerts
  • 7-Tage-News
  • News-Archiv
  • Newsletter
  • English News
  • News mobil
  • RSS-Feed

Hintergrund

  • Know-how
  • Kommentar
  • Praxis
  • Produkte
  • Hintergrund-Archiv

Foren

  • Desktopsicherheit
  • Firewall, VPN & IDS
  • heise Security
  • Penetration Tests
  • Politik und Gesellschaft
  • Schwachstellen
  • Serversicherheit
  • Verschlüsselung
  • Viren & Würmer

Dienste

  • Anti-Virus
  • Browsercheck
  • Emailcheck
  • Krypto-Kampagne
  • Netzwerkcheck
  • Tools
  • Update-Check
  • Datenschutzhinweis
  • Impressum, Kontakt
  • FAQ
  • Mediadaten
  • 549303
  • Contentmanagement by InterRed
  • Copyright © 2010 Heise Zeitschriften Verlag
  • International: The H, The H Security, The H Open Source, heise online Polska, heise Security Polska, heise Open Source Polska, heise Networks Polska