08.05.2005 14:41
Identitätsklau mit Googles Web Accelerator
Ein viel beachteter Artikel auf ZDNet berichtet über einen Vorfall, den ein Benutzer des Tools Google Web Accelerator in den Google Labs Diskussionsforen gemeldet hat. So fiel einem Nutzer beim Besuch der Futuremark-Diskussionsforen auf, dass er mit einer anderen als seiner eigenen Identität angemeldet war. Besorgniserregend: Zuvor war er mit dem Web Accelerator auf diversen Seiten unterwegs gewesen, wo er sich mit persönlichen Informationen angemeldet hatte. Es lässt sich nur darüber mutmaßen, inwieweit dieses Sicherheitsleck schon zum Schaden Fremder ausgenutzt wurde.
Es bieten sich mehrere Maßnahmen zur Umgehung dieses Problems an. Die brachialste Lösung ist, den Web Accelerator nicht einzusetzen. Wer dennoch die Vorteile dieses Tools nutzen möchte, sollte Seiten, die Benutzer über Cookies identifizieren -- zum Beispiel Diskussionsforen, die ein automatisches Login über Cookies unterstützen -- von der Übertragung durch den Web Accelerator ausnehmen. Eine Einrichtungs-Anleitung findet sich auf den Hilfe-Seiten von Google. Da das Tool SSL-Verbindungen von vornherein nicht verarbeitet, sollten zumindest empfindliche Daten, wie sie unter anderem beim Homebanking anfallen, sicher sein.
Google bietet den Web Accelerator kostenlos als Betaversion an. Der Turbolader für das Web beschleunigt den Zugriff auf Websites, indem einige Google-Server als Proxy fungieren. Hierbei werden unter anderem Cookies der Nutzer temporär zwischengespeichert, was dieser unfreiwilligen Preisgabe persönlicher Daten Tür und Tor öffnet. Google hat bis jetzt auf dieses Problem noch nicht reagiert -- allerdings wies das Unternehmen in dem Privacy Statement zum Programm darauf hin, dass eben diese Cookies auf den Google-Servern kurzzeitig abgelegt werden. (Dirk Knop) / (Dirk Knop)
/
(cm)
Ein Einstieg in die Analyse des Blackberry Z10 und des neuen Blackberry OS.
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Ganze zwölf Sicherheitslücken soll die neue Quicktime-Version für Windows beseitigen - allesamt kritischer Natur.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.