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Security › News › 2007 › KW 37 › Katzen statt Captchas

News-Meldung vom 14.09.2007 11:48

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Katzen statt Captchas

Captchas sollen vor allem Spam-Roboter daran hindern, etwa Blogs vollzumüllen oder massenhaft E-Mail-Konten bei Free-Mailern zu eröffnen, um darüber anschließend Spam zu versenden. Doch sie lassen sich oftmals umgehen. Microsofts Forschungsabteilung will die bekannten Probleme umgehen, indem sich Menschen dadurch zu erkennen geben müssen, dass sie Hunde von Katzen auf Bildern unterscheiden können.

Katzen statt Captchas
Microsoft setzt auf mehr als drei Millionen Bilder von Hunden und Katzen, durch deren Einordnung sich Menschen von Spam-Bots unterscheiden sollen.

Der Ansatz ist nicht neu, das Projekt KittenAuth hat dieses Prinzip beispielsweise schon umgesetzt. Nachteil ist hier allerdings die geringe Anzahl an Bildern, die automatische Werkzeuge dann doch wieder etwa anhand von Datei-Hashes erkennen können. Das Forschungsprojekt Animal Species Image Recognition for Restricting Access (Asirra) setzt auf eine Datenbank mit mehr als drei Millionen Bildern von PetFinder. Petfinder stellt heimatlose Tiere vor, die man auch adoptieren kann. Der Wechsel vom Captcha zum Catcha dient daher auch noch einem guten Zweck.

Asirra ist derzeit noch in der Beta-Phase und besteht aus zwei Teilen. Eine clientseitige JavaScript-Komponente muss in ein Webformular auf der zu schützenden Webseite eingebettet werden. Sie soll im Internet Explorer 6 und 7, Firefox 2, Safari 2.0.4 sowie in Opera 8.54 und 9.23 funktionieren. Die zweite Komponente stellt ein Web-Service von Microsoft dar, den die serverseitige Funktion zur Auswertung des Formulars kontaktieren muss, um die Korrektheit der Antwort zu verfizieren. Microsoft bietet den Dienst interessierten Testern derzeit kostenlos an.

Siehe dazu auch:

  • Projektseite zu Asirra von Microsoft Research

(dmk/c't)

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