09.11.2012 15:45
Kreditkarte mit Display und Tastatur
Mastercard hat eine neue Kreditkarte vorgestellt, die mit einem monochromen LCD-Display und numerischen Tasten ausgestattet ist. Sie bietet laut dem Unternehmen neben den normalen Funktionen einer Kreditkarte auch die Möglichkeit, Einmal-Passworte zur Authentifizierung zu generieren.
Kreditkarte und Token-Generator in einem.
Bild: Mastercard
Bislang ist es etwa beim Online-Banking üblich, zum Beispiel Überweisungen mit einer Zahlenfolge freizuschalten, die den Kunden via SMS geschickt oder mit einem zur Verfügung gestellten Generator erzeugt wird. Mit der "Display Card" könnte dieser Umweg über ein zusätzliches Gerät eingespart werden, so die Hoffnung von Mastercard.
Die Karte soll zunächst im Januar 2013 in Singapur auf den Markt kommen, die Standard Chartered Bank ist als Partner mit an Bord. Das Geldinstitut will die neue Karte dabei als Token-Generator in sein Online- und Mobile-Banking integrieren. Sukzessive soll dann die globale Einführung der Karte folgen.
In Zukunft könne die Karte auch weitere Funktionen erfüllen, wie zum Beispiel in Echtzeit Informationen über den Kontostand, vergangene Transaktionen und ähnliches anzeigen, stellte Mastercard in Aussicht. Die Karte wird vom Unternehmen NagraID Security hergestellt, das für Mastercard auch die bereits 2010 erstmals vorgestellten und inzwischen in der Türkei und Rumänien eingeführten Kartenmodelle mit Display entwickelte. Konkurrent Visa hatte bereits im vergangenen Jahr eine ähnliche Karte mit Tastatur und Display präsentiert.
(axk)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.