News-Meldung vom 16.02.2008 10:26
In der aktuellen Version der quelloffenen Perl-Compatible-Regular-Expressions-Bibliothek (PCRE) ist eine Schwachstelle behoben, die Angreifer zum Einschleusen von Schadcode ausnutzen konnten. Mehrere OpenSource-Projekte wie Apache, PHP, Postfix, KDE und Exim nutzen die PCRE-Bibliothek.
Laut Changelog der PCRE-Entwickler konnten Codepoints mit Werten größer als 255 in der UTF8-Kodierung zu Pufferüberläufen führen. Codepoints repräsentieren Zeichen mit Integer-Zahlen innerhalb des Coderaums eines Zeichensatzes.
Der Fehler betrifft Versionen der PCRE-Bibliothek vor der aktuellen Fassung 7.6. Von Mandrake gibt es bereits aktualisierte Pakete. Die anderen Linux-Distributoren dürften in Kürze folgen. Anwender sollten das Update einspielen, sobald es verfügbar ist.
Siehe dazu auch:
(dmk)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden
Permalink: http://heise.de/-180498
Themen-Forum Schwachstellen