24.09.2004 12:37
Alert! Macromedias Coldfusion und JRun-Server verwundbar
Macromedias JRun-Server enthält mehrere Schwachstellen, mit der sich die Zugriffbeschränkungen umgehen und Sessions entführen lassen. Zudem sind Cross-Site-Scripting-Angriffe möglich; ein Buffer Overflow lässt sich ebenfalls provozieren. Der Hersteller stuft die Lücken als kritisch ein.
Hängt man an eine nicht mit Macromedia verknüpfte Datei, etwa mit den Endungen .php, .asp oder .pl, zusätzlich die Endung .cfm, so liefert der Server den Quellcode der Datei aus, anstatt sie auszuführen. Von diesem Fehler ist nur der IIS-Connector betroffen. Durch die fehlerhafte Filterung von aktiven Inhalten in der JRun-Management-Konsole können Angreifer dem Anwender Skripte unterjubeln und in der Sicherheitszone der Konsole ausführen. Unter bestimmten Umständen bringt ein Buffer Overflow den Server zum Absturz, wenn die Web-Konnektoren im Verbose-Debug-Mode laufen. Ob damit auch Code ausführbar ist, ist nicht bekannt.
Betroffen sind alle Versionen von JRun 3.0, 3.1 und 4.0 sowie ColdFusion MX 6.0, 6.1, und 6.1 J2EE - JRun. Die Patches von Macromedia beseitigen die Lücken in beiden Produkten.
Siehe dazu auch:
(dab)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.