15.01.2013 09:14
Microsoft stopft kritische Lücke im Internet-Explorer
Microsoft hat den Patch für die kritische Sicherheitslücke in den Internet Explorer-Versionen 6 bis 8 herausgegeben. Laut Microsoft wurde die Schwachstelle nur in wenigen Fällen ausgenutzt. Allerdings gibt es ein Metasploit-Modul, mit dem theoretisch jeder die Lücke ausnutzen kann.
Nutzer, die automatische Updates aktiviert haben, müssen nicht tätig werden. Microsoft hatte als schnelle Abhilfe für die kritische Lücke ein Fix-it-Tool herausgegeben, das allerdings in der Kritik stand, nicht alle Wege zu blockieren, die die Lücke ausnutzbar machen. Falls als Zwischenlösung dieses Fix-it-Tool installiert wurde, kann es nach der Installation des Patches entfernt werden. Die Installation des Patches wird durch das Tool nicht gestört.
(kbe)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.