06.04.2009 11:07
Neue Asterisk-Versionen erschweren Erraten von Nutzernamen
Neue Versionen der Telefonanlagensoftware Asterisk sollen verhindern, dass Angreifer an gültige Nutzernamen gelangen können. Laut Beschreibung reagiert Asterisk bei verwundbaren Versionen mit unterschiedlichen Meldungen auf ungültige und gültige Nutzernamen bei INVITE- oder REGISTER-Anfragen. Ein Angreifer kann mittels Durchprobieren so gültige Namen rekonstruieren und für spätere Attacken missbrauchen – insbesondere bei öffentlich erreichbaren Anlagen.
In den Versionen Asterisk Open Source 1.2.32, 1.4.24.1, 1.6.0.8, Asterisk Business Edition B.2.5.8, C.1.10.5, C.2.3.3 und s800i (Asterisk Appliance) 1.3.0.2 ist das Problem beseitigt.
Siehe dazu auch
- SIP responses expose valid usernames, Bericht von Digium
(Daniel Bachfeld)
/
(dab)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.