22.02.2012 09:55
Nutzerdatenbank von Porno-Portal offen im Netz
Die Nutzerdatenbank des Porno-Film-Portals videosz.com war offen über das Internet zugänglich. VideosZ bietet Kunden für rund 30 US-Dollar die Möglichkeit, beliebige Porno-DVDs herunterzuladen. Durch die Lücke war es möglich, ohne Angabe eines Passwortes auf mehrere hunderttausend Datensätze von Kunden und Affiliate-Partnern zuzugreifen, darunter Adressen, Passwörter, Kreditkartendaten und Filme, die heruntergeladen wurden.
Ein anonymer Heise-Leser war über eine IP-Adresse gestolpert, unter der ein Server mit einer ungeschützten phpMyAdmin-Oberfläche erreichbar war. Üblicherweise sind derartige Server durch einen Login geschützt und erlauben die Kontaktaufnahme auch nur von bestimmten Rechner aus.
Neben den Kundendaten waren in der Datenbank auch teilweise Geschäftsdaten des Partner-Programms von VideosZ und die ausgezahlten Prämien zu finden. Heise Security informierte den Betreiber des Servers über das Problem, der daraufhin einen Zugriffsschutz einrichtete. Für eine Stellungnahme war VideosZ jedoch nicht zu erreichen.
(dab)
Cross-Site-Scripting (XSS) ist eine der größten Plagen, mit denen Webmaster zu kämpfen haben. Der neue Standard "Content Security Policy" soll endlich Abhilfe schaffen.
Wie schwer ist es, einen Hotelsafe zu knacken? heise Security hat es spontan ausprobiert – mit einem überraschenden Ergebnis.
Die Weboberfläche zur Verwaltung von ProLiant- und Integrity-Servern enthält eine kritische Sicherheitslücke.
Eine Lücke, viele Updates: Adobe hat ein kritisches Sicherheitsloch gestopft und neue Flash- und Air-Versionen für sämtliche Plattformen veröffentlicht.
Am Juni-Patchday hat Microsoft zahlreihe Lücken in Windows, Internet Explorer und Office geschlossen. Eine Rechteausweitungslücke, für die bereits ein Exploit im Netz kursiert, hat die Redmonder Softwareschmiede dabei jedoch offenbar ausgelassen.