01.02.2013 14:35
Operation Payback: Vierter Hacker verurteilt
Ein 18-jähriger Hacker ist in London wegen seiner Beteiligung an der "Operation Payback" zu 18 Monaten Jugend-Resozialisierung und 60 Stunden unbezahlter Arbeit verurteilt worden. Laut dem Guardian erklärte der zuständige Richter, dass der Hacker eigentlich eine substanzielle Haftstrafe verdiene. Da er zu dem Tatzeitpunkt aber erst 16 Jahre alt war, könne aber keine verhängt werden. Psychiatrische Gutachten, zu denen sich der Richter aber nicht genauer äußern wollte, seien ebenfalls berücksichtigt worden.
Der Verurteilte hatte laut dem Staatsanwalt unter dem Online-Pseudonym "Fennick" im Netz damit geprahlt, eine wichtige Rolle bei der Planung von Aktionen des Hackerkollektivs Anonymous zu spielen. Die "Operation Payback" bestand dabei aus großangelegten DDoS-Attacken gegen zahlreiche Zahlungsanbieter, wie etwa Paypal. Im Zusammenhang mit der juristischen Aufarbeitung dieser Angriffe waren bereits drei andere Hacker jeweils zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt worden.
(mho)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.