News-Meldung vom 30.05.2008 15:12
Auf der vom Häfft-Verlag betriebenen Community-Site haefft.de war es bis heute möglich, zu einem beliebigen Account die vom Anwender hinterlegte E-Mail-Adresse abzurufen. Die bloße Eingabe des haefft.de-Mitgliedsnamens in das Formular zum Senden des Passworts führte zu einer Antwort wie "Dein Passwort wurde an fiktives.beispiel@nixspam.org verschickt". Nach einem Hinweis der iX-Redaktion hat die zuständige Medienagentur schalk&friends das Leck beseitigt. Nun heißt es nur noch "Dein Passwort wurde an dich verschickt".
Für vergessliche Anwender bieten viele Websites das Versenden der Login-Daten an die hinterlegte E-Mail-Adresse per Webformular an. Dort gibt das Mitglied in der Regel entweder seine E-Mail-Adresse oder seinen "Nickname" ein. Der Zusammenhang zwischen beiden gehört zur Privatsphäre der Anwender und sollte nicht ohne deren Zustimmung veröffentlicht werden.
Nutzen Site-Betreiber schlecht gepflegte Adressdatenbanken, kann es sogar für Nichtmitglieder erforderlich sein, ein Passwort anzufordern, um den Account ändern oder löschen zu können. Immer wieder kommt es vor, dass E-Mails an Dritte gehen, die gar nicht selbst einen Account angelegt haben. So sendete auch haefft.de E-Mails an Adressen, die die iX allein zum Einsammeln von Spam nutzt.
(un)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden
Permalink: http://heise.de/-211222
Kein Themen-Forum