News-Meldung vom 16.10.2006 12:42
Im quelloffenen Virenscanner ClamAV wurden Sicherheitslücken entdeckt, die die Entwickler mit der neuen Version 0.88.5 schließen. Angreifer können in den vorherigen Versionen mit manipulierten CHM-Hilfe-Dateien den Scanner abstürzen lassen und so einen Denial-of-Service gegen den Dienst ausführen. In der Funktion zum erneuten Zusammensetzen von ausführbaren PE-Dateien nach deren Entpacken kann ein Pufferüberlauf auf dem Heap auftreten – ob böswillige Individuen so beliebigen Programmcode einschleusen können, ist dem Changelog jedoch nicht zu entnehmen.
Auf der Projektseite auf Sourceforge stehen die aktuellen Quellen zum Download bereit. Die Linux-Distributoren dürften in Kürze ebenfalls aktualisierte Pakete des Virenscanners ausliefern.
Siehe dazu auch:
(dmk)
English Version: Security hole in ClamAV
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden
Permalink: http://heise.de/-172064
Themen-Forum Serversicherheit