02.11.2012 15:50
Alert! Sicherheitsupdates für Ciscos Data Center und Web Conferencing
Mit einem Upgrade auf Version 6.1.1 schließt Cisco eine Sicherheitslücke in seinem Prime Data Center Network Manager. Sie resultiert daraus, dass der Dienst für die Remote Method Invocation (RMI) des freien Application-Servers JBoss für nicht-autorisierte Anwender zugänglich war. Dadurch konnten sie ohne Anmeldung über das Netz beliebige Kommandos an die RMI-Services senden. Diese Kommandos wurden mit Root- beziehungsweise System-Rechten unter Linux oder Windows ausgeführt.
In "Unified MeetingPlace Web Conferencing" hat Cisco gleichzeitig zwei Lücken geschlossen. Die eine erlaubt via Netz SQL-Injections durch beliebige Benutzer. Ursache sei die ungenügende Prüfung von HTTP-POST-Parametern. Der Fehler gestatte es, Daten aus der internen Datenbank zu löschen oder zu verändern. Der zweite Bug ist ein Pufferüberlauf, ebenfalls verursacht durch eine fehlende Prüfung der POST-Parameter. Er könne den Conferencing-Server lahmlegen, schreibt Cisco.
Updates gibt es für die Versionen 7.0, 7.1, 8.0 und 8.5. Gleichzeitig weist Cisco darauf hin, dass Versionen vor 7 zwar betroffen sind, aber nicht mehr unterstützt werden. Anwender sollten auf einen der Nachfolger umsteigen.
(ck)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.