13.06.2011 12:03
Türkische Polizei meldet Festnahmen nach Anonymous-Angriff
Nach einem Hackerangriff auf Websites von türkischen Regierungseinrichtungen meldet die Polizei erste Festnahmen. Im Rahmen einer Polizeiaktion in zwölf Städten seien insgesamt 32 Verdächtige festgenommen worden, berichtet die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Montag. Die Festgenommenen werden verdächtigt, Verbindungen zum Aktivisten-Kollektiv Anonymous zu haben.
Mitglieder von Anonymous werden für den Angriff auf Websites von türkischen Behörden vom vergangenen Donnerstag verantwortlich gemacht. Anonymous hatte zuvor die "Operation Turkey" angekündigt, mit der die Aktivisten gegen die von der Regierung geplanten Internetfilter protestieren wollten. Betroffen war unter anderem die Website der Telekommunikationsbehörde Telekomünikasyon İletişim Başkanlığı (TIB), die für die Einführung der Internetfilter im August zuständig ist.
In der vergangenen Woche waren in Spanien drei Personen verhaftet worden, die die dortigen Behörden für "führende Köpfe" von Anonymous in Spanien halten. Die Verhafteten sollen unter anderem an den Attacken auf das Sony Playstation Network sowie den Zentralen Wahlausschuss Spaniens beteiligt gewesen sein. Nach der Verhaftung hatte Anonymous die Website der spanischen Polizei mit einer Denial-of-Service-Attacke kurzzeitig lahmgelegt.
(vbr)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.