28.02.2012 09:49
Vereinfachtes Stopfen von Sicherheitslücken
Der dänische Sicherheitsanbieter Secunia hat eine Vorabversion seines Sicherheitslückenaufspürprogramms Personal Software Inspector (PSI) veröffentlicht. PSI überprüft Windows-Rechner auf Sicherheitslücken im Betriebssystem und in installierten Anwendungen. Das Programm durchsucht die Verzeichnisse nur nach ausführbaren Dateien; persönliche Einstellungen bleiben dem Hersteller zufolge unangetastet. Nach dem Scan-Durchlauf lädt das Programm alle benötigten Updates herunter oder bietet Links zu vorhandenen Aktualisierungen an.
Secunia PSI 3.0.0.0005
Gegenüber der Vorversion wurde die Bedienoberfläche stark vereinfacht: Statt einer elend langen Liste aller installierten Anwendungen zeigt PSI 3.0 nur noch die zu aktualisierenden Programme an. Diverse Anwendungen und Plug-ins werden automatisch aktualisiert, darunter der Flash Player, Adobe AIR und QuickTime. Bei anderen muss man das Update durch einen Klick anstoßen. Je nach Anzahl der gefundenen Installationen kann sich der Prozess etwas in die Länge ziehen.
Aktuell befindet sich PSI noch im öffentlichen Betastadium. Im Selbstversuch meldete die Beta 3.0.0.0005 bei einem Programm eher hilflos "Contact support", konnte die Anwendung aber nicht patchen. Insgesamt macht die neue Version einen angenehm aufgeräumten Eindruck; erfahrene Anwender werden aber eine Übersicht darüber vermissen, welche Anwendungen insgesamt auf dem Rechner gefunden wurden. Eine Konfigurationsmöglichkeit wie noch in Version 2 fehlt der neuen Version ebenfalls.
Für Privatanwender ist die Nutzung von PSI kostenlos. Für kommerzielle Nutzer hat Secunia eine Alternative mit erweiterten Administrationsmöglichkeiten im Programm, den Corporate Software Inspector.
(ghi)
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