24.04.2007 10:33
Alert! Weitere Details zur Lücke in Apples Safari
Zu der kürzlich gemeldeten Lücke in Apples Browser Safari sind nun weitere Einzelheiten veröffentlicht worden. Laut einem Eintrag im Blog des Sicherheitsdienstleisters Matasano Security, für den der Entdecker der Lücke und Gewinner des Hack-a-Mac-Wettbewerbs Dino Dai Zovi arbeitet, steckt die Lücke nicht in Safari, sondern in Apples Mediaplayer QuickTime. Die Lücke soll in der Verarbeitung des Players von Java-Code zu finden sein. Als Einfallstor muss daher nicht zwangsläufig Safari herhalten, der Angriff kann auch über Firefox erfolgen.
Zudem sollen nicht nur die PCs von Mac-OS-X-Anwendern gefährdet sein, auch Windows-PCs sind verwundbar, wenn der Anwender Firefox, Java und QuickTime benutzt. Abhilfe schafft derzeit nur, Java im Browser zu deaktivieren. Im Firefox ist diese Einstellung unter Firefox/Einstellungen/Inhalt bei Mac OS X und Extras/Einstellungen/Inhalt unter Windows zu finden, im Safari unter Safari/Einstellungen/Sicherheit.
Im Rahmen eines auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest stattfindenden Wettbewerbs Hack-a-Mac "PWN to own" hatte Dai Zavi zusammen mit Shane Macaulay ein vollständig gepatchtes MacBook Pro mit Mac OS X 10.4.9 über eine präparierte Webseite gehackt und dafür 10.000 US-Dollar Preisgeld kassiert.
Siehe dazu auch:
- MacBook Vuln In Quicktime, Affects Win32 Apple Code, Blogeintrag von Matasano Security
(dab)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.