24.11.2012 00:07
eBay schließt kritische Sicherheitslöcher
Das Online-Auktionshaus eBay hat zwei Schwachstellen auf seiner US-Website geschlossen. Bei einer der beiden handelt es sich um eine kritische SQL-Injection-Lücke im Verkäuferbereich, durch die man lesend und schreibend auf eine Datenbank des Unternehmens zugreifen konnte. Durch eine SQL-Injection-Lücke ist das Einschleusen von Datenbankbefehlen über unzureichend gefilterte HTTP-Parameter möglich.
Entdeckt hat die Lücke der Sicherheitsforscher David Vieira-Kurz, der eBay daraufhin vertraulich über das Sicherheitsproblem informierte. Nach Angaben des Forschers reagierte das Unternehmen recht zügig und schloss die Lücke nach 20 Tagen. Ob man durch die Lücke auf die Daten der eBay-Nutzer zugreifen konnte, hat der Forscher nicht ausprobiert, wie er gegenüber heise Security erklärte.
Bei der zweiten Lücke handelte es sich um eine Cross-Site-Scripting-Lücke, durch die die man JavaScript-Code auf dem eBay-Server platzieren konnte, der dann beim Aufruf einer bestimmten URL ausgeführt wurde. Ein Angreifer hätte dies etwa dazu missbrauchen können, um Zugangsdaten von eBay-Nutzern zu stehlen. Die Lücke wurde erstmals vor eineinhalb Wochen öffentlich dokumentiert. Am vergangenen Donnerstag gab das Unternehmen gegenüber The Register an, dass die Schwachstelle behoben sei.
(rei)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.