14.12.2012 15:22
lost+found: Metasploit, Hacker-Kopfgeld und Android-Malware
Mit Version 4.5 der kommerziellen Metasploit-Ausgabe kann man jetzt auch nach menschlichen Schwachstellen suchen: Der Angriffsbaukasten startet auf Wunsch Phishing-Kampagnen und petzt, wer darauf reinfällt. Außerdem ist das Waffenarsenal auf 1000 Exploits angewachsen.
Windows-8-Passwort vergessen? Mit Microsoft-Tools kann man es innerhalb von 10 Minuten zurücksetzen.
Skript-Kiddies kennen viele Tricks, um Webseiten zu entstellen. Ein eher ungewöhnlicher ist sicherlich ein offizieller Antrag über GitHub.
Die Japanische Polizei hat auf einen gesuchten Hacker ein Kopfgeld in Höhe von 3 Millionen Yen ausgesetzt – umgerechnet über 27.000 Euro. Der Gesuchte soll C# beherrschen und es verstehen, das Internet zu nutzen, ohne dabei Spuren zu hinterlassen.
Vielleicht war Aaron Barr von HBGary bei seinen Versuch, zentrale Figuren bei Anonymous zu identifizieren gar nicht soo weit daneben. Laut Ars Technica hatte er den richtigen Namen von Commander X durch einen simplen Domain-Lookup der Web-Site der "People's Liberation Front" bereits ermittelt – dann aber doch wieder verworfen.
Eigentlich soll Googles Antimalware-Bouncer Schädlinge herausfiltern, die in den offiziellen App-Katalog Google Play eingereicht werden. Kaspersky Lab hat dort trotzdem Online-Banking-Trojaner gefunden, die mTANs an Cyber-Ganoven weiterleiten.
(ju)
Cross-Site-Scripting (XSS) ist eine der größten Plagen, mit denen Webmaster zu kämpfen haben. Der neue Standard "Content Security Policy" soll endlich Abhilfe schaffen.
Wie schwer ist es, einen Hotelsafe zu knacken? heise Security hat es spontan ausprobiert – mit einem überraschenden Ergebnis.
Die Weboberfläche zur Verwaltung von ProLiant- und Integrity-Servern enthält eine kritische Sicherheitslücke.
Eine Lücke, viele Updates: Adobe hat ein kritisches Sicherheitsloch gestopft und neue Flash- und Air-Versionen für sämtliche Plattformen veröffentlicht.
Am Juni-Patchday hat Microsoft zahlreihe Lücken in Windows, Internet Explorer und Office geschlossen. Eine Rechteausweitungslücke, für die bereits ein Exploit im Netz kursiert, hat die Redmonder Softwareschmiede dabei jedoch offenbar ausgelassen.