03.08.2012 12:59
lost+found: WLAN-Polizei bei Olympia, Pornoverbot im Pentagon und Black Hat Slides
Die WLAN-Polizei spürt verbotene Netze auf.
Bild: Sadao Turner
Neben Waffen, Feuerwerk und Haustieren sind auch portable WLAN-Accesspoints auf dem Gelände der Olympischen Sommerspiele in London strikt untersagt (PDF). Auch das Aufspannen von WLAN-Netzen mit dem Smartphone (Tethering) ist verboten. Merkt doch sowieso keiner? Von wegen: die WLAN-Polizei kontrolliert das. Gegen einen Scherz spricht, dass es sich bei dem komischen Pfeil scheinbar wirklich um eine Handrichtantenne von Rohde&Schwarz handelt, mit der man die Quelle von WLAN-Signalen lokalisieren kann.
Die Mitarbeiter der Raketenabwehr-Abteilung des Pentagon haben laut Bloomberg eine Dienstanweisung erhalten, nach der sie künftig im Büro keine Pornoseiten mehr aufrufen dürfen – unter anderem, weil es sie Sicherheit der Systeme gefährdet und Arbeitszeit dabei draufgeht. Wie es mit Katzen-Content aussieht, geht nicht aus dem Bericht hervor.
Ein Hacker hat eine Datei gebaut, die gleichzeitig eine EXE-Datei ist (Windows Portable Executable), ein PDF-Dokument, ein Java-Archiv (JAR) und eine HTML-Seite. Wozu? Weil es geht. Und um zu zeigen, dass File Identifier, die nicht bei Offset 0 starten, eine schlechte Idee sind.
Der Chef der iranischen Atomenergiebehörde (AEOI), Ferejdun Abbasi, dementiert den letzte Woche gemeldeten, angeblichen AC/DC-Angriff auf iranische Nuklearanlagen.
Die Slides von der Black Hat sind jetzt online verfügbar.
(rei)
Cross-Site-Scripting (XSS) ist eine der größten Plagen, mit denen Webmaster zu kämpfen haben. Der neue Standard "Content Security Policy" soll endlich Abhilfe schaffen.
Wie schwer ist es, einen Hotelsafe zu knacken? heise Security hat es spontan ausprobiert – mit einem überraschenden Ergebnis.
Die Weboberfläche zur Verwaltung von ProLiant- und Integrity-Servern enthält eine kritische Sicherheitslücke.
Eine Lücke, viele Updates: Adobe hat ein kritisches Sicherheitsloch gestopft und neue Flash- und Air-Versionen für sämtliche Plattformen veröffentlicht.
Am Juni-Patchday hat Microsoft zahlreihe Lücken in Windows, Internet Explorer und Office geschlossen. Eine Rechteausweitungslücke, für die bereits ein Exploit im Netz kursiert, hat die Redmonder Softwareschmiede dabei jedoch offenbar ausgelassen.