04.02.2010 15:40
lost+found: Würmer, Kataloge, Rootkits, Parolen, Fische
Der im November verbreitete iPhone-Wurm iKee.B war den Spezialisten von SRI International eine genauere Analyse wert. Demnach war er als erster Schädling für Smartphones in der Lage, ein größeres Botnetz zu bilden.
Das Web Application Security Consortium (WASC) hat die Version 2.0 seines Bedrohungskataloges "The WASC Threat Classification" vorgelegt. Die Liste enthält übliche Schwachstellen und Angriffsarten und erklärt diese anhand von Beispielen.
Beobachtungen von Microsoft zufolge nisten Rootkits sich auf 64-Bit-Windows-Systemen seltener ein als auf 32-Bit-Systemen. Offenbar zeigen Treibersignierung und die Kernel Patch Protection Wirkung.
Passwort? Wie viele Versuche habe ich? Comic auf Wondermark.com
Kurze Anekdote: Einem Heise-Leser fiel auf der Login-Seite für Kreditkartenkonten bei der Landesbank Berlin ein Fisch-Symbol als Favicon in der Adressleiste des Browsers auf. Gerade auf einer Login-Seite ist ein Fisch-Symbol jedoch etwas deplatziert, weckt es doch Assoziationen mit Phishing-Angriffen. Eine Nachfrage von heise Security ergab, dass es sich jedoch nur um das Logo des Kreditkartendienstleisters Atos Origin handele – das dort eigentlich nicht auftauchen sollte. Zwischenzeitlich hat man es gegen das Sparkassen-Logo ausgetauscht.
(dab)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.