07.12.2009 14:45
lost+found: bit.ly, Abzocker, Lolcats, Report, Tools
Der URL-Verkürzer bit.ly will künftig noch besser Links zu Spam und Malware ausfiltern. Dazu nutzt er Dienste von VeriSign, Websense and Sophos.
Kriminelle kennen die menschliche Psyche und Verhaltensweisen besser, als es die Entwickler von Sicherheitssystemen tun. Daher sind Betrüger in ihrem Bestreben erfolgreicher als die Entwickler, sagt eine Studie der University of Cambridge. Grundlage der Studie ist die BBC-Fernsehserie "The Real Hustle", bei der nichts ahnende Personen von Schauspielern in verschiedenen realen Situationen betrogen werden.
Für Freunde von Lolcats: nach lolcode kommt nun lolsql.
Hinter fast 6 Prozent aller erreichbaren Domains steckt laut McAfee ein Risiko für den Besucher, Malware untergeschoben zu bekommen oder mit Spam konfrontiert zu werden. In Kamerun (.cm) registrierte Domains sind zu rund 37 Prozent irgendwie gefährlich – im Vergleich zu .com-Domains (32 Prozent) aber auch nicht deutlich risikoreicher.
Das grafische Tool Picviz soll dabei helfen können, getarnte Angriffe im Netzwerk besser erkennen zu können. Dazu verknüpft es Daten aus tcpdump, syslog, iptables-Logs und Apache-Logs und stellt sie grafisch dar.
Passwort-Knacken: Bedarf es Millionenteurer PC-Cluster oder genügt ein 5-Dollar-Tool? Ein Comic auf xkcd gibt eine Antwort.
(dab)
Unsere Entdeckung, dass via Skype verschickte URLs von Microsoft besucht werden, hat für einigen Aufruhr gesorgt. Mittlerweile liegen etwas mehr Informationen dazu auf dem Tisch.
Die aktuelle BKA-Trojaner sperrt nicht nur den Rechner, sondern legt auch Bilder mit Kinderpornografie auf dem System ab. Mit Desinfec't kann man diesen Unrat aufspüren und beseitigen.
Der Krypto-Experte Karsten Nohl kritisiert die Absenkung des Schutzniveaus für Steuer-, Sozial- und Gerichtsdaten im Rahmen der gesetzlichen Anpassungen für De-Mail.
Wer verhindern will, dass Nutzer auf fremde Kalender zugreifen oder eigenen PHP-Code in den Server einschleusen, sollte baldmöglichst auf eine der aktuellen Versionen umsteigen.
Die Mozilla-Entwickler haben zahlreiche Sicherheitslöcher in Firefox und Thunderbird gestopft. Durch eine kann ein Angreifer, der bereits einen Fuß in der Tür hat, an Systemrechte gelangen.