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6. November 2012 14:04

Etwas nüchtern betrachtet ...

Dem Benutzer wird also vorgetäuscht, er habe eine SMS von PayPal,
seiner Bank oder seiner Mama erhalten. Gut, ist erstmal nicht
wirklich prickelnd. Das ist aber auch das einzigst "neue" und
"gefährliche".
Alles andere liegt dann wieder am Nutzer. Klick ich einen Link aus
einer "angeblich offiziellen" Quelle an oder nicht. Zumal es einen
die SMS noch einfach macht. Sehe ich in der Mail als Linkbezeichner
"www.meine-bank.de" verbirgt sich hinter dem Link dann irgendwas wie
"www.meine-bank-info.net". In der SMS sehe ich dann aber direkt
diesen etwas weniger glaubwürdigen Link.
Und selbst wenn der glaubwürdig aussieht (grade im Zusammenhang mit
großem i und kleinen L), so sollte man immer die Seite manuell
eingeben, unabhängig davon woher die Info kommt.
Wie gesagt, nicht wirklich schön, aber auch nichts anderes als
sonstiger Phishing Spam mit dem Unterschied, das der Verursacher
keine SMS Kosten hat, man dafür aber eine App installieren muss.

Und dann der letzte Absatz von iHeise. Mal ganz ehrlich, wenn eine
solche Lücke unter iOS auftaucht steht da sicherlich, das die Lücke
mit dem nächsten Patch (welcher durchaus mal ein paar Monate brauch)
behoben wird, allerdings nicht, das einige noch halbwegs aktuelle
Geräte auch nicht von diesem Update profitieren.

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