17. November 2012 15:44

Re: Das ganze Konzept ist "broken by design"...

flankendiskriminator schrieb am 17. November 2012 15:28

> fklwhfjwudfj schrieb am 17. November 2012 15:22
> > Ich hab's doch extra hervorgehoben:
> > *ohne dass die App in ihrer Funktion beeinträchtigt wird*
> > Der User wird also nicht zum Ja-Klicken erzogen.
> Natürlich wird die App in ihrer Funktion beeinträchtigt. Wenn die App
> den Standort erfahren will und man das verneint - wie soll sie dann
> den Standort feststellen? Das gleiche auch für Kontaktdaten etc.

Es ging doch um Apps, die auf Daten zugreifen die sie nicht brauchen,
oder? Dass eine App zur Adressverwaltung Zugriff auf das Adressbuch
braucht um zu funktionieren, darüber müssen wir doch nicht
diskutieren.

> Das ist eben genau das Problem von kontext-bezogenen Abfragen. Sie
> häufen sich sehr schnell und dann ist der Reflex zum "Ja" da. Dagegen
> kann ich Installationsbezogen überlegen "Warum?".

Bei iOS muss ich eben NICHT überlegen. Beispiel Skype im iOS App
Store: ich lade die App, melde mich an, und telefoniere. Die App hat
keinen Zugriff auf
- Adressbuch
- Standort
- sonstige Daten (Inhalt des USB-Speichers = alles?)
und ich musste keine einzige Sicherheitsfrage beantworten. Wenn ich
jetzt auf "iPhone-Kontakte" klicke, dann werde ich gefragt ob ich
Zugriff auf das Adressbuch gewähren will.

Beispiel Skype im Android-Store:
KONTAKTDATEN LESEN
KONTAKTDATEN SCHREIBEN
INHALT DES USB-SPEICHERS UND DER SD-KARTE ÄNDERN/LÖSCHEN (???)
UNGEFÄHRER (NETZWERKBASIERTER) STANDORT

Alles plausibel, oder? Also nicke ich es bei der Installation ab.
Aber NÖTIG?

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