24. Januar 2013 04:00

Re: Das ist natürlich eine super Aktion.

> > Der nächste Student, der eine Schwachstelle findet, wird den Mund
> > halten und das nur anonym in irgendwelchen Foren rumerzählen...

> ..oder zunächst das Ganze geheim behalten und auf einschlägigen .ru &
> Co.-Seiten schauen, wie man daraus Geld machen kann, z.B. kurzerhand
> einmal via TOR-Netz ab ausländischen Servern Daten absaugen und diese
> gewinnbringend verkaufen: Erfolgreicher Karrierestart in der
> Untergrund Economy.

> Spass beiseite: Das Ganze ist ein Paradebeispiel für Bestrafung von
> Ehrlichkeit und Offenheit!

Exakt. Dabei hat der Student doch bewiesen, dass er konstruktiv und
verantwortungsvoll handeln kann und will. Er hat sogar ziemlich weit
mitgedacht. Und selbst wenn er im Eifer des Gefechts etwas falsch
gemacht haben sollte - er ist ein Student, und die machen auch mal
Fehler. Aber sie wollen und sollen was lernen, deshalb sind sie dort,
und man kann mit ihnen reden. Ich gehe davon aus, dass er seine
Fehler erkennt, wenn man sie ihm erklärt, und dann sollte man
konstruktiv weitermachen und sein Talent fördern, ausbauen und mit
Fachwissen unterfüttern.

Aber so... kein Student wird mehr einen Fehler melden - weil jeder
gefundene Fehler immer auch mindestens eine durchgeführte kritische
Anfrage bedeutet, und diese immer auch als Angriff gewertet werden
kann, und bereits eine einzelne Anfrage mit den kritischen Inhalten
zum berühmten "Server-Absturz" führen könnte und damit natürlich
hochkriminell ist.

    fr.osch

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