25. April 2012 03:25

Re: Die Bankanweisung ist ziemlich verfänglich formuliert ...

Oberguru schrieb am 24. April 2012 18:57

> "Wir fordern Sie niemals auf, mehrere TAN gleichzeitig preiszugeben!"

> So ein Wortlaut impliziert doch, dass sich das Phishingopfer bewusst
> sei, dass die TANs eben nicht der Bank, sondern an Dritte gegeben
> würden ("preisgeben"). Da muss der Kunde erst mal draufkommen, dass
> er eben gar nicht auf einer Seite der Bank ist.

Es ist doch vor allen Dingen falsch! Wenn eine TAN nicht akzeptiert
wird, wird man bei jeder Bank eine neue eingeben müssen. Wenn ein
Gauner das vortäuscht, dann würde jeder eine neue TAN probieren.
Dass der BGH in so einem Fall den Kunden haftbar machen will und
die Banken von jeder Verantwortung freistellt, ist inakzeptabel.


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