9. Februar 2013 20:47

Was der Artikel leider außer Acht lässt...

Der Artikel lässt leider außer Acht, welcher Scanner am wenigsten
"stört", indem er Systemleistung beansprucht.

Das spielt nämlich doch auch in die Usability rein, die ja auch nicht
piepegal ist. 
Man könnte sonst zum Beispiel darauf kommen, dass mancher Virenschutz
einen dadurch vor Viren schützt, dass man im Internet garkeine Seite
mehr aufrufen kann, ohne eine Ewigkeit zu brauchen. Dass man dann
vielleicht schon vor dem Trojaner gelangweilt seinen Rechner
heruntergefahren hat.

Ich habe zum Beispiel Kaspersky. Der Scanner ist ja vielleicht nicht
schlecht, aber obwohl ich den Web-Filter jetzt ausgeschaltet habe
(ich bin alt und erfahren genug, um nicht auf jeden bunten Mist, der
lustig blinkt zu klicken), browst es sich jetzt extrem zäh damit, RSS
mit Thunderbird lesen ist damit auch zur Qual geworden.
Mail-Anti-Virus kann man ja auch knicken, da die Mails ja via SSL
abgerufen werden. Da kommt dann auch Kaspersky z.B. nicht mehr mit.
Ich werde es nie verstehen, wie ein Programm einen sichern will, wenn
das Programm z.B. für die E-Mail Überwachung dann eine
_unverschlüsselte_ POP3- oder IMAP-Verbindung braucht, um zu
funktionieren. Man wird dadurch ja irgendwie dann genötigt, sein
Passwort unverschlüsselt zu übertragen. Weil ein Virenscanner dann
die Mails kontrolliert ist man damit ja auch nicht automatisch gegen
Passwortklau geschützt.

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