24.01.12, Deutsch/Englisch, Test in c't 11/07
to be or NATO be kommentiert: "Was kann das Teil, das WinDirStat nicht kann, und letzteres..."
Backups kann man auch auf optische Medien bannen. Leider halten gebrannte CDs und DVDs nicht ewig. Wer Daten langfristig archivieren will, muss daher gegen Datenverluste durch Alterung der Medien vorbeugen, etwa durch regelmäßiges Umkopieren. Eine weitere Maßnahme ist der Einsatz von dvdisaster. Das Programm erzeugt zu einem Datenträger eine Fehlerkorrekturdatei einstellbarer Größe, mit der sich eine gewisse Menge von Lesefehlern kompensieren lässt. Entscheidend dabei ist allerdings, dass die Korrekturdaten unbeschädigt bleiben, was man wiederum durch systematisches Archivieren sicherstellen muss. Dazu brennt dvdisaster die Korrekturdaten eines Archivmediums mit auf das nächste.
dvdisaster kann aber auch ein einzelnes Medium zusätzlich gegen Datenverluste absichern. Dazu muss man mindestens 20 Prozent der Kapazität frei lassen und die zu brennende Zusammenstellung zunächst in eine Image-Datei schreiben. Die füllt dvdisaster dann mit Fehlerkorrekturdaten bis zur Kapazität des Datenträgers auf und kann später auf einer so gebrannten Scheibe Lesefehler korrigieren. dvdisaster ist jedoch machtlos, wenn man es nicht vor dem Brennen eingesetzt hat. Als Datenrettungstool kann es zwar Image-Dateien von fehlerhaften Medien anlegen, doch ohne Korrekturinformationen bleiben sie unvollständig. (bo)
dvdisaster beugt dem Verlust von Daten auf CDs oder DVDs vor, indem es zusätzliche Fehlerkorrekturinformationen (ECC) erzeugt und in eine Datei schreibt. Treten später beim Einlesen der Scheibe Fehler auf, so lässt sich mit Hilfe der ECC-Datei ein Image rekonstruieren, vorausgesetzt, es fehlen nicht allzu viele Sektoren. Natürlich muss man die ECC-Datei sicher aufbewahren, beispielsweise auf der Festplatte. Eine andere Strategie für größere Archive ist es, die ECC-Datei eines Mediums immer mit auf das nächste zu brennen und zu hoffen, dass nicht beide gleichzeitig beschädigt werden. Dvdisaster eignet sich übrigens auch prima zum Anlegen von Images unbeschädigter Datenträger. weiterlesen
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Programmdaten aktualisieren
(nur für Autoren/Hersteller)
Datensatz zuletzt aktualisiert
am 01.11.11
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Nr. 2 Husare 03.08.10 15:51
zuletzt editiert vom Autor am 03.08.10 15:53
@S7565kh Ich weis nicht wieso sie so große Probleme haben. Ich habe bis jetzt über 10 DVDs und CDs erfolgreich mit RS02 erzeugt und gebrannt. Ich habe auch nicht ganz verstanden was genau Ihr Problem ist. Haben Sie Probleme beim Erzeugen der Redundanzen in ein ISO-File mittels RS02 oder haben Sie Schwierigkeiten die mit Dvdisaster bearbeiteten ISO-Files zu Brennen? Also ich benutze jedenfalls das Brennprogramm "ImgBurn". Damit hat bis jetzt alles funktioniert. Da ich nicht verstanden habe welches Problem sie genau haben werde ich meine Vorgehensweise erläutern: 1. Erstellen eines ISO-Image-Files mit seinen Daten mit Hilfe von ImgBurn (das sollte mit jedem anderen Brennprogramm eigentlich auch gehen, ich habe immer nur ISO-Dateien erzeugt und damit gearbeitet. Dvdisaster macht keine Kopien von Video-DVDs oder Musik-CDs - wahrscheinlich um urheberrechtlichen Komplikationen aus dem Weg zu gehen). 2. Die mit ImgBurn erzeugte ISO-Datei mit Dvdisaster auswählen und die Redundanzen erzeugen lassen(es sollten mindestens 20% freier Speicher bereitstehen für Redundanzen bei RS02, um effektiven Schutz zu gewährleisten. Die ISO-Datei wird natürlich während diese Vorgangs größer, bis es die Maximalgröße einer CD oder DVD erreicht). 3. Die mit Dvdisaster bearbeitete ISO-Datei jetzt mit ImgBrun brennen(Ich hatte bis jetzt keine nennenswerten Fehlermeldungen) Und es funktionierte danach alles prächtig. Ich konnte so gesicherte Videos im einem Standalone-DVD-Spieler abspielen oder eine Win7-Installation durchführen, da ja die Redundanzen auf Abbild-Ebene transparent gegenüber dem Dateisystem sind. Hoffentlich hilft diese kleine Zusammenfassung weiter. Viel Erfolg!
Nr. 1 S7565kh 27.11.09 22:48
zuletzt editiert vom Autor am 30.11.09 07:44
Das Programm bietet die Möglichkeit die erzeugten Fehlerkorrektur Dateien zusammen mit den Nutzdaten, auf den Datenträger zu brennen. Siehe Modus RS02. Wie in anderen Rezensionen Gebetsmühlenartig zu lesen, soll es möglich sein, diese Kombination -Nutzdaten plus Fehlerkorrekturdaten- mit einem beliebigen Brennprogramm auf den Datenträger zu brennen. Ich habe vier Brennprogramme verschiedener Hersteller ohne Erfolg getestet. Es gelang mir nicht, auch nur eine Kopie ohne Fehlermeldung(en) an zu fertigen. Nach vier "verbrannten" CD´s gab ich auf. Ich zumindest finde ein Programm, bei dem ich schon beim Herstellungsprozess des Sicherungsdatenträgers, mit Fehlermeldungen überhäuft werde, nicht sonderlich vertrauenswürdig. Wie auf der HP des Herstellers zu sehen, wird dort mit einem Brennprogramm aus der Linux Welt gezeigt, wie ein solches Abbild an zu fertigen ist. Warum wohl kein Windows Programm??? Warum wohl ein Linux Brennprogramm??? Da der Hersteller auf seiner HP kein Windows Brennprogramm empfiehlt, und auch auf Email- Nachfrage nicht reagiert, ist das Programm in diesem Modus (RS02) für Windows nicht zu gebrauchen. Falls es jemand gelingt, ein Abbild mit einem Programm aus der Windows Welt -ohne Fehler (Meldung)- zu erstellen, dann bitte das Programm und die Version hier melden. Vielleicht gibt es ja eines. Denn es währe schade wenn eine gute Idee an so etwas Banalem scheitert.
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