28.07.08, Deutsch
Zugegeben: Verläuft man sich in einer fremden Stadt und hat nicht zufällig ein Notebook dabei, hilft einem Google Earth eher wenig. Wer jedoch Routen planen, Präsentationen halten oder einfach nur mal sein Haus vom Weltraum aus betrachten möchte, kommt um Googles virtuellen Globus nicht herum. Mit den detaillierten Satellitenfotos und 3D-Modellen von Gebäuden oder ganzen Städten gerät man schnell mal in Versuchung, auf eine elektronische Entdeckungsreise durch ferne Länder zu gehen. Treibt es einen eher zu fernen Welten, hilft Google Earth auch hier: Der Sternenhimmel ist ebenfalls ein Mosaik aus vielen detaillierten Bildern, die von Weltraumteleskopen und Sternwarten aus aufgenommen wurden. Selbst die Oberfläche von Mond und Mars lassen sich erforschen. Die Tour-Funktion erlaubt einem schließlich, seine virtuellen Rundreisen mit Sprache und Musik zu unterlegen, um sie dann mit anderen zu teilen. Da Satellitenfotos sowie Unterwasserfotos in hoher Qualität angezeigt werden, benötigt Google Earth eine schnelle Internet-Anbindung. Das Programm ist auch als kostenpflichtige Pro-Version für den Einsatz in Unternehmen erhältlich. Außerdem steht es als App für Mobilgeräte zur Verfügung. (Sebastian Seck)
Google Earth 5.0 entführt den Nutzer in die Tiefsee, lädt zu Zeitreisen ein und erfreut Astronomie-Interessierte mit einem Marsglobus. Mehr als zwei Drittel der Erde hat uns Google Earth bislang vorenthalten – so groß ist nämlich der Anteil der Erdoberfläche, der von Wasser bedeckt ist. Version 5.0 des Geo-Browsers integriert unter dem Namen Google Ocean erstmals ein Relief des Meeresgrundes, das dem Betrachter Unterwasserberge und Tiefseegräben zeigt. Mehr als 20 neue Overlays liefern in kurzen Artikeln und Videosequenzen Informationen über die Ozeane und ihre Bewohner sowie die Nutzung und Erforschung der Meere. Man kann sich auf die Spuren des Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau auf einen virtuellen Tauchgang begeben, Schiffswracks erkunden oder die hunderte Kilometer langen Reisen von Walen und Haien aus Sicht der Meerestiere erleben, wie sie von Wissenschaftlern mit Hilfe von GPS-Modulen rekonstruiert wurde. weiterlesen
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Datensatz zuletzt aktualisiert
am 23.02.10
Melden: Neue Version | Falsche Programmdaten | Download-Probleme | Viren/Trojaner/Spyware | bessere Screenshots
Nr. 1
frankpe
08.02.10 16:27
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