Anhand einer Reihe von Designvorlagen erstellt JAlbum Web-Galerien mit oder ohne Einsatz von Flash. Fotos kann man per Drag & Drop abladen und umsortieren. Auf Wunsch baut JAlbum JavaScript-Widgets in Webseiten ein. Über sie kann man Bilder mit Anmerkungen versehen, Besuche zählen oder die Web-Galerie in sozialen Netzwerken wie Facebook und Myspace verlinken. Die Widgets setzen einen JAlbum-Account voraus, über den der Hersteller sie lädt und für zahlende Nutzer Webspace hostet. 30 MByte (für etwa 200 Bilder) gibts zum Nulltarif, darüber hinaus wird der Dienst kostenpflichtig. (akr)
Die eigenen Fotos gelangen mit JAlbum zu einer würdigen Darstellung im Web. Das Java-Werkzeug nimmt Bilderordner mittlerweile per Drag and Drop entgegen, einzelne Bilder verschiebt man mit der Maus an die richtige Stelle. Zahlreiche Vorlagen (Skins) geben den Galerien das gewisse Etwas. Wer mag, kann vor Veröffentlichung einer Galerie diverse Details anpassen, etwa Größe und Qualität der Einzelbilder oder welche EXIF-Tags publiziert werden sollen. Mit dem integrierten FTP-Client spielt JAlbum das fertige Werk auch gleich auf den Server. (Tobias Engler/ad)
JAlbum erzeugt ansprechende Web-Galerien nach vorgegebenen Design-Vorlagen. Mit Version 7 lassen sich Bilder gezielt positionieren.
Mit JAlbum 7 entsteht aus einer Reihe JPEG-Fotos je nach gewählter Vorlage eine HTML- oder eine Flash-Galerie. Die Vorlagen bleiben gleich, die Bedienoberfläche des Programms ändert sich aber deutlich. Statt einen Dateipfad anzugeben, kann man seine Bilder per Drag & Drop in ein großzügiges Vorschaufenster werfen. So kann man Fotos aus verschiedenen Ordnern auswählen, Bilder aus der Auswahl entfernen, sie mit der Maus umsortieren oder nachträglich welche hinzufügen. Die Fotos lassen sich nach Namen sowie anhand des Datei- oder Aufnahmedatums sortieren. Die ehemalige Programmoberfläche verbirgt sich im Einstellungsmenü, das auch Optionen wie Farbschemata für die gewählte Designvorlage enthält.
Leider fehlt eine aussagekräftige Vorschau. Die Vorlagen weisen sich nach wie vor nur durch kleine Screenshots aus. Wer seine Galerie sehen will, muss sie schon vom Programm erstellen lassen, und das kann dauern. Wer nach einer Änderung nicht will, dass JAlbum die komplette Seite neu berechnet, muss unter Album erstellen auf Change umschalten. Außerdem versteht es nur die Web-Standardformate. TIFF-Dateien importiert die Software ausschließlich unter Windows über ein Plug-in.
Der Umstieg auf JAlbum 7 lohnt sich: Die Möglichkeit, seine Fotos Bild für Bild zu platzieren, schafft gegenüber dem Vorgänger und anderen Tools mehr Gestaltungsspielraum. Die mangelnde Vorschau kann man da verschmerzen. Die Vorlagen sind, wie gewohnt, elegant und zusammen mit den über 100 im Web verfügbaren besonders zahlreich. (akr)