Gegenüber den Klassikern bietet "Pac the Man X" 25 neue Level und im Solospiel den zusätzlichen Schwierigkeitsgrad "Master", bei dem der Punktefresser wie mit einer Taschenlampe im ansonsten dunklen Level herumläuft. Die Bedientasten lassen sich in der Programmkonfiguration wählen. Die Entwickler führen im Web eine Highscore-Liste. (Redaktionelle Altersempfehlung: ab 5)
Das freie Programm Pingus
stellt einen gut gemachten "Lemmings"-Clone dar – statt der berühmten grünhaarigen Wuselwesen manövriert man hier Pinguine durch die unterschiedlich kniffligen Aufgaben der Spiellevel und weist einzelnen Individuen Berufe wie Gräber, Blocker oder Sprenger zu. Möglichst viele Pinguine sollen jeweils ins Ziel geleitet und daran gehindert werden, völlig sorglos massenweise irgendwo herunterzuplumpsen. Im Story-Modus schaltet man zu einer kleinen Geschichte nach und nach neue Aufgaben frei. Wem die acht neuen Level nicht reichen, die zu dem traditionellen Sortiment hinzukommen, der konstruiert mit dem beiliegenden Editor seine eigenen. (Redaktionelle Altersempfehlung: ab 6)
Action-Shooter
Chicken Invaders
beruht auf dem von Taito entwickelten 1978-er Automatenklassiker "Space Invaders", würzt das alte Spielprinzip aber mit witziger Cartoon-Grafik und etlichen spieltechnischen Besonderheiten. Die dramatisch, wenn auch nicht ernst klingende Hintergrundgeschichte spricht von einer sich anbahnenden Katastrophe: Die Hühner protestieren gegen die Verarbeitung zu gebratenen Geflügelkeulen und Chickenburgern. Sie rotten sich im All zusammen – wie sie das rein sauerstofftechnisch hinkriegen, bleibt ihr Geheimnis – und wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Der Held des Spiels versucht mit seinem kleinen Kampfschiff, die Geflügelinvasion aufzuhalten, die in mehreren, zunehmend gefährlicher werdenden Angriffswellen heranrollt.
Die nun stattfindende Ballerei gewinnt unter anderem dadurch an Abwechslung, dass das Bordgeschütz durch verschiedene Waffenupgrades verstärkt werden kann. Gelegentlich bietet es sich an, eine besonders zerstörerische Rakete abzufeuern, die dann alles auf dem Bildschirm sichtbare Federvieh auf einen Schlag wegputzt. Die Invasoren wiederum sind bemüht, das lästige Raumschiff mit explosiven Eiern zu bewerfen. Diesen gilt es ebenso wie den hin und wieder auftretenden Asteroidenschauern auszuweichen.
