Besonderen Spaß macht die Sache mit zwei Spielern an einem PC. Hervorragende Jagdergebnisse lassen sich online in die Highscore-Liste auf der Website der Entwickler transferieren. Vor Spielbeginn sollte man unter Windows die Einrastfunktion der Umschalt-Taste deaktivieren, denn sonst findet das Geflügelgefecht schon nach kurzer Zeit ein unbeabsichtigtes Ende. (Redaktionelle Altersempfehlung: ab 6)
Claustrosphere
ist ein 3D-Shooter der eher ungewöhnlichen Sorte. Der Spieler findet sich mit seinem Raumfahrzeug in einer Kugel im All gefangen. Dort speit eine Maschine laufend neue geometrische Figuren aus. Um von den vielen Formen nicht zerquetscht zu werden, setzt man sich mit dem Laser zur Wehr. Die Spielaufgabe besteht darin, möglichst lange zu überleben.
Das Besondere an Claustrosphere sind die sehr hübsche bunte 3D-Grafik, die mit sehenswerten Effekten aufwartet, und der wuchtige Sound. Die Farbe der Umgebung ändert sich ständig, Quadrate zerplatzen und Ringe rasen auf den Spieler zu – ein gewaltiges Spektakel spielt sich auf dem Bildschirm ab. Das Abschießen der verschiedenen Formen und Figuren bringt Punkte und gelegentlich auch Waffenupgrades, die dabei helfen, die Aufräumarbeit schneller und wirkungsvoller zu erledigen.
Im Laufe der Zeit tauchen immer mehr Quadrate und Waben auf und lassen den Raum für den Spieler immer enger werden, bis das Raumfahrzeug irgendwann an die Grenzen der Kugel stößt und zerschellt. Eine Partie dauert normalerweise nicht lange – so eignet sich das Spiel bestens für den schnellen Ballerspaß zwischendurch. Wer über eine Nvidia-Grafikkarte bis zur 6XXX-Serie verfügt, die passende Stereo-Treiberkombination von Nvidia installiert hat und entweder eine alte Elsa-Revelator-Shutterbrille oder einen 3D-Monitor von Zalman besitzt, kann das Spiel sehr schön stereoskopisch, also plastisch-räumlich, erleben. (Redaktionelle Altersempfehlung: ab 7)
Und es darf auch gleich weiter geballert werden, allerdings mit effektvoller Neon-Grafik: Die Entwickler von Duo
haben sich wie viele andere von 2D-Shootern à la "Space Invaders" inspirieren lassen, erweitern das Gewohnte jedoch stark. Das gilt nicht nur für die effektreiche Grafik und den nach voluminösen Boxen verlangenden Sound, sondern auch in spieltechnischer Hinsicht: Das Kampfschiff des Spielers befindet sich in der Bildschirmmitte und kann sich dort auf einer horizontalen Schiene hin und her bewegen. Feindliche Angriffe sind praktisch von überall her zu erwarten, und man tritt ihnen mit zwei Geschützen entgegen: Eines ist nach oben, eines nach unten gerichtet und jedes kann durch Bonustreffer jeweils für sich Zusatzoptionen erhalten.
