Fotobuch-Dienstleister
Wer im Web nach Fotobuchdienstleistern sucht, findet mittlerweile ein respektables Angebot vor, zu den Bekanntesten gehört wohl fotobuch.de. Fast alle setzen auf eine eigene Gestaltungssoftware, um einerseits dem – in der Regel unerfahrenen – Kunden das Layouten zu erleichtern, aber vor allem um Bestellung sowie Datenqualität und -übermittlung zu optimieren. Denn die günstigen Preise können die Service-Anbieter nur halten, indem sie den Druckauftrag schnell und problemlos abwickeln. Genau das ist aber recht unwahrscheinlich, wenn beispielsweise ein Gelegenheitsnutzer seine in Word gestalteten Vorlagen mit den Standardeinstellungen eines minderwertigen PDF-Konverters "drucktauglich" macht: Fehlende Schriften verzögern – und verteuern – dann die Produktion, falsche Farbeinstellungen führen zu für den Kunden enttäuschenden Ergebnissen und schlechter PDF-Code vereitelt das Drucken gänzlich. Doch die Beschränkung auf die Software von der Stange schließt nicht nur ungewöhnliche Ideen aus, sondern oft auch Nutzer von Betriebssystemen außerhalb der Windows-Welt.
Zu den spärlichen Ausnahmen, die auch eigene im PDF-Format angelieferte Designs drucken, gehört Fotobuch-XXL. Der Dienstleister Pixopolis akzeptiert immerhin noch JPEG-Dateien, wozu man sämtliche Seiten als einzelne JPEGs exportieren, nach einem bestimmten Standard benennen und als CD zusenden muss. Alternativ findet man vor allem in größeren Städten Druckereien oder Copyshops, die das Selbstgestaltete günstig im Digitaldruck produzieren und binden. Abstriche muss man dann mitunter beim Umschlag machen, der bei diesen weniger spezialisierten Dienstleistern im Standarddesign daherkommt. (db)
