29.04.2008
Dieter Brors
Google Earth perfektionieren
Die besten Zusätze für den virtuellen Weltatlas
Der interaktive Weltatlas Google Earth
fasziniert durch seine Möglichkeit, vom All aus über die Erde zu fliegen und Landschaften, Städte und Gebäude wie den Eiffelturm, Schloss Windsor oder Nachbars Haus auf Satellitenfotos beinahe beliebig nahe heranzuzoomen – und das für die Urlaubsreise angepeilte, vermeintlich idyllische Fischerdorf als verdreckte Betonburg zu entzaubern. Erweiterungen steigern den Informationsgehalt von Google Earth beträchtlich und versprechen noch mehr Spaß.
Seit Version 4.3, die derzeit als Beta bereitsteht, vereint das für Windows, Mac OS X und Linux erhältliche und in der Basisversion kostenlose Google Earth mehr Informationen denn je. So zeigen Wetterdienste nicht nur die aktuellen Temperaturen an, sondern auch, wo es gerade regnet. Umweltverbände wie Greenpeace oder der World Wildlife Fund (WWF) liefern Informationen zum Klimawandel und dessen Ursachen oder zu Schutzprojekten für bedrohte Tierarten. Diese Zusätze lassen sich links im Navigationsfenster als einzelne Ebenen ein- und ausblenden.
Dank der Möglichkeit, zusätzliche Ortsinformationen aus externen Quellen nachzuladen, lässt sich Google Earth zum umfassenden Informationsmittel erweitern, das jeden herkömmlichen Atlas weit in den Schatten stellt, zumal sich die zugrunde liegenden Daten jederzeit aktualisieren lassen – etwa um Erdbeben oder Flutkatastrophen, die erst vor wenigen Minuten geschahen. Zahlreiche Nutzer, wissenschaftliche Projekte und auch Institutionen wie die UNO oder die Europäische Kommission machen sich mittlerweile die Software zunutze, um ihre Daten möglichst anschaulich einem breiten Publikum anzubieten. Zum Teil findet man aber gerade die interessantesten Erweiterungen im Web nur schwer, daher stellen wir sie Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Sie lassen sich übers Datei-Menü leicht öffnen und dauerhaft speichern, damit sie beim nächsten Start von Google Earth sofort bereitstehen. Wenn man sie gerade mal nicht benötigt, kann man sie links im Navigationsfenster durch Deaktivieren des Kästchens einfach ausblenden.
