Backups kann man auch auf optische Medien bannen. Leider halten gebrannte CDs und DVDs nicht ewig. Wer Daten langfristig archivieren will, muss daher gegen Datenverluste durch Alterung der Medien vorbeugen, etwa durch regelmäßiges Umkopieren. Eine weitere Maßnahme ist der Einsatz von dvdisaster
. Das Programm erzeugt zu einem Datenträger eine Fehlerkorrekturdatei einstellbarer Größe, mit der sich eine gewisse Menge von Lesefehlern kompensieren lässt. Entscheidend dabei ist allerdings, dass die Korrekturdaten unbeschädigt bleiben, was man wiederum durch systematisches Archivieren sicherstellen muss. Dazu brennt dvdisaster die Korrekturdaten eines Archivmediums mit auf das nächste.
dvdisaster kann aber auch ein einzelnes Medium zusätzlich gegen Datenverluste absichern. Dazu muss man mindestens 20 Prozent der Kapazität frei lassen und die zu brennende Zusammenstellung zunächst in eine Image-Datei schreiben. Die füllt dvdisaster dann mit Fehlerkorrekturdaten bis zur Kapazität des Datenträgers auf und kann später auf einer so gebrannten Scheibe Lesefehler korrigieren. dvdisaster ist jedoch machtlos, wenn man es nicht vor dem Brennen eingesetzt hat. Als Datenrettungstool kann es zwar Image-Dateien von fehlerhaften Medien anlegen, doch ohne Korrekturinformationen bleiben sie unvollständig. (bo)
Aufgaben automatisieren
Routineaufgaben schreien geradezu nach Automatisierung. Die Werkzeuge in XP und Vista motivieren aber kaum zum Skripten: Die angestaubten Batch-Dateien können zwar viele Aufgaben übernehmen, aber die Lösungswege sind mitunter ziemlich verquer. Und auch der Windows Script Host mit VBScript und JScript bietet nur Hausmannskost.
Schneller und bequemer gehts mit der Skriptsprache AutoIt
. Der einsteigerfreundliche Basic-Dialekt kennt eine Vielzahl von Funktionen, mit denen es eine Freude ist, etwa Dateien und Strings zu verarbeiten. Viele Dinge, für die in anderen Windows-Sprachen mancher Klimmzug nötig ist, erledigt man in AutoIt mit einem einzigen Funktionsaufruf.
