AutoIt-Skripte können Windows-Anwendungen fernsteuern, indem sie fremden Fenstern Mausklicks und Tastaturbefehle senden. Mit wenigen Zeilen Code und einem mitgelieferten GUI-Editor lassen sich sogar schicke Windows-Oberflächen stricken. Kompilierte AutoIt-Skripte sind in der Regel nur wenige hundert KByte groß und laufen als EXE-Datei auf jedem Windows-PC ohne spezielle Laufzeitumgebung.
Leider scheint die Sprache auch in zweifelhaften Kreisen beliebt zu sein. Wohl aus diesem Grund schlagen immer wieder Virenscanner falschen Alarm, sobald sie auf eine harmlose AutoIt-EXE-Datei stoßen. Wenn man die Datei mit UPX komprimiert, wird es noch wahrscheinlicher, dass ein Scanner fälschlicherweise ein Virus moniert, weshalb man die AutoIt-EXE-Datei besser unkomprimiert weitergibt. Die UPX-Kompression lässt sich im Dialog des "AutoIt3Wrapper" abschalten, der erscheint, wenn man in der Scite-Entwicklungsumgebung "Tools/Compile" aufruft. (kav)
Programmieren
Wer eine komfortable Entwicklungsumgebung sucht, die auch noch gleich den Einstieg in die Programmiersprache Java erleichtert, dem empfehlen wir den universellen Eclipse IDE for JEE Developers
. Es ist auch für Web-Entwickler interessant, die nicht primär in Java entwickeln, und bringt unter anderem Editoren für XML und HTML mit. Es lässt sich über den eingebauten Update-Mechanismus um unzählige Plug-ins erweitern, die etwa Editoren und Debugger für weitere Programmiersprachen nachrüsten, etwa für Perl, Python, Ruby oder Groovy.
Zum Start benötigt Eclipse eine Java-Laufzeitumgebung. Wer mit Eclipse Java-Programme schreiben will, installiert stattdessen das komplette Java Development Kit (JDK)
. Danach genügt es, das Eclipse-Zip-Archiv mit all seinen Unterverzeichnissen auf einem Laufwerk mit ausreichend Platz auszupacken und eclipse.exe zu starten. (kav)
Windows als Zielplattform hat die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Visual Studio Express
im Visier. Beim Download müssen Sie sich entscheiden, welche der vier Visual-Studio-Ausgaben die richtigen für Sie sind, die sich nach verwendeter Programmiersprache und Einsatzzweck unterscheiden. Da wären zunächst einmal Visual Basic und Visual C#. Beide sind reinrassige .NET-Entwicklungsumgebungen zum Programmieren von Windows-Anwendungen. Welche der beiden Sprachen man einsetzt, ist weitgehend Geschmackssache – ihr Funktionsumfang ist bis auf Kleinigkeiten identisch. Wer vielleicht schon mal Kontakt mit Java oder C++ hatte, wird wohl eher zu C# tendieren, für VB6- und Pascal-Veteranen liegt möglicherweise der Griff zu Visual Basic näher.
