Auch mit Visual C++ lassen sich .NET-basierte Windows-Anwendungen programmieren. Allerdings muss man dabei auf einige Segnungen der aktuellen .NET-Version 3.5 wie die Datenabfragesprache LINQ verzichten. Dafür ist C++ die einzige Sprache, mit der man direkt ans Win32-API herankommt und so hochoptimierte, kompakte Programme nach alter Väter Sitte erstellen kann.
Die vierte Visual-Studio-Inkarnation ist der Visual Web Developer zum Programmieren von ASP.NET-Webanwendungen. Bei der Programmiersprache kann man zwischen C# und Visual Basic wählen, innerhalb eines Projekts muss man dann aber bei der einmal gewählten Sprache bleiben. Zum Nachschlagen etwa in der API-Referenz des .NET Framework kontaktiert der Document Explorer Microsofts Webserver, der allerdings manchmal recht träge zu Werke geht. Wer diese Online-Zugriffe vermeiden will, installiert sich zusätzlich die MSDN Express Library
. Lizenzrechtlich ist das Visual Studio Express nicht eingeschränkt: Alles, was Sie damit entwickeln, dürfen Sie ohne Weiteres auch kommerziell nutzen. (hos)
Firefox-Add-ons für Entwickler
Mit welchem Programm schreibt man am besten Webseiten? Darauf gibt es zahllose Antworten, aber KompoZer
ist sicher nicht die schlechteste Wahl. Auch wenn die Versionsnummer ein junges Projekt anzeigt, reichen die Wurzeln dieses WYSIWYG-Editors weit zurück – er ist nämlich der Enkel des Composers, der früher in der Netscape-Suite enthalten war. KompoZer meint es ernst mit den Webstandards und wendet sich vor allem an Entwickler, die solide Grundkenntnisse in HTML und CSS vorweisen können. Eine Alternative ist ein Programmiereditor wie jEdit
. Grafische Hilfestellungen gibt es hier exakt null, aber mit Syntax-Hervorhebung für HTML, CSS, JavaScript, PHP und viele andere Sprachen sowie zahlreichen Komfortfunktionen empfiehlt sich der Editor für fortgeschrittene Anwender. (heb)
Einer der wichtigsten Helfer für die Entwicklung von Webanwendungen ist der Browser selbst. Während etwa Opera und Safari eigene Helferanwendungen mitbringen, die JavaScript-Fehler aufspüren und durch die Untiefen der CSS-Vererbungshierarchie führen, löst Firefox dieses Problem durch Erweiterungen – die setzen allerdings den Maßstab. Der Stern am Himmel der Webdesign-Hilfsmittel ist Firebug
. Diese Erweiterung stellt den Seitenquelltext übersichtlich zusammengeklappt dar, führt alle eingebundenen Skript- und CSS-Quellen zusammen und zeigt die Download-Zeiten für jede angeforderte Datei an.
