Dateien gemeinsam nutzen
Wer Dateien über das Internet bereitstellen will, tut das zum Beispiel über einen eigenen Webserver. Der kleine, nur aus einer einzigen Datei bestehende HFS HTTP File Server
läuft ohne Installation und lässt sich bequem über eine grafische Oberfläche verwalten. Er schützt Verzeichnisse per Passwort und bietet neben echten Verzeichnissen auch virtuelle an, die der Benutzer über die Bedienoberfläche mit beliebigen Dateien füllen kann. Verzeichnisinhalte lassen sich per Browser nicht nur als HTML-Seite abrufen, sondern auch als TAR-Archiv, das alle Dateien enthält. Alternativ stellt der Server auch eine URL-Liste aller Dateien im Verzeichnis zusammen. Die konfigurierbare Upload-Funktion lädt bis zu zehn Dateien gleichzeitig auf den Server. (rek)
Fernhilfe
Um nicht für jedes kleine Computerproblem einen Hausbesuch zu machen, lässt sich der Desktop von Schwiegervaters Windows-Rechner über das Internet per Virtual Network Computing (VNC) auf dem eigenen Rechner anzeigen.
VNC steuert zusätzlich die Tastatur und die Maus des Rechners, sodass man der Verwandtschaft leicht auf die Sprünge helfen kann. Unter Windows steht UltraVNC
bereit, der auf 32- und 64-Bit-Rechnern läuft und sich seit Version 1.0.5 mit Vistas Benutzerkontensteuerung versteht. UltraVNC besteht aus einem Server und einem Anzeigeprogramm. Das Programm transportiert auch Dateien und ein eingebauter Chat verbindet Helfer und Hilfesuchenden.
Um unliebsame Verbindungen abzuwehren, kann UltraVNC den Zugang zum Desktop mit einem Passwort schützen. Alternativ lässt das Programm nur Benutzer zu, die auf dem Windows-Rechner einen Account besitzen (MS Logon). Das VNC-Protokoll verschlüsselt die Datenübertragung nicht: Für abhörsichere Verbindungen braucht UltraVNC allerdings nicht notwendigerweise ein zusätzliches VPN. Optionale Plug-ins verschlüsseln die Verbindung zwischen UltraVNC-Server und -Client. (rek)
Windows zeigt erreichbare Funknetze an, verschweigt aber viele Details, die die Basisstationen aussenden, bei der Fehlersuche aber oft unabdingbar sind. Abhilfe schafft das ohne Installation lauffähige WLAN-Info
– wenn auch in der aktuellen Version leider nur unter XP. Es zeigt nicht nur den Namen (SSID) und die Empfangsstärke an, sondern informiert über die Hardware-Adresse (BSSID), den gerade genutzten Funkkanal sowie die Frequenz. Es verrät obendrein Details zur Authentifikation und zur verwendeten Verschlüsselung. (rek)
