Nach abgeschlossener Installation startet ac’tivAid automatisch und präsentiert sich zunächst ohne installierte Erweiterungen. Diese muss man ähnlich wie die Add-ons in Firefox über den Erweiterungs-Manager in der linken Leiste von ac’tivAid installieren. Um nicht den Überblick zu verlieren, sollten Sie anfangs nur ein paar Erweiterungen installieren – nebenbei spart man etwas Arbeitsspeicher. (se)
Virtualisierung
Um mal eben schnell eine Software oder eine neue Betriebssystemkonfiguration auszuprobieren, ohne damit den regulären Arbeitsplatz-PC zu belasten, bieten sich Virtualisierer wie VirtualBox
an, die einen kompletten PC in Software nachbilden. Solch eine virtuelle Maschine (VM) ist zunächst nichts anderes als eine normale Datei, ähnlich einem Text oder einer Präsentation. Erst der Virtualisierer erweckt sie zum Leben. So lässt sich in einer VM ein Betriebssystem installieren, ganz wie man es von einem richtigen Computer kennt. Als Festplatte dient eine weitere Datei. Der Virtualisierer trennt das auf einem Computer installierte Betriebssystem strikt von dem in der VM. So lässt sich beispielsweise gefahrlos ein Linux im Virtualisierer ausprobieren, ohne eine Windows-Installation zu gefährden.
Läuft ein Programm gar nicht auf dem angestammten Betriebssystem des Rechners, packt man das nötige System einfach in eine VM und startet die Software dort. Das hat schon so manche Telefonanlage am Leben erhalten, deren Konfigurationsprogramm nach einem alten System verlangt. (adb)
Brot-und-Butter-Tools
Weil Windows von Hause aus nur den Archivtyp ZIP kennt, empfiehlt sich TUGzip
als Alternative, das alle gängigen Archive entpackt und auch in ISO-Dateien hineinschauen kann, ohne sie zu mounten. (kav)
Microsoft liefert auch kein taugliches Brennprogramm mit. Wer nur Silberlinge brennen will, greift zum kostenlosen Deep Burner Free
, der auch MP3-Dateien als Quelle für Audio-CDs akzeptiert. Um CD- und DVD-Images diverser Formate zu schreiben, hat sich das schlanke ImgBurn
bewährt. So mancher Rohling lässt sich einsparen, indem man aus dem Netz heruntergeladene Images gar nicht erst brennt, sondern sie beispielsweise mit den Daemon Tools Lite einem virtuellen DVD-Laufwerk zuweist. (kav)
