HTML- und Blog-Editoren
Der kostenlose Webeditor Nvu
kann es durchaus mit kommerziellen Konkurrenten aufnehmen. Gerade Gelegenheitsautoren werden die WYSIWYG-Darstellung und -Bearbeitung zu schätzen wissen. Wer will, kann jederzeit auf Tag- oder Code-Ebene heruntergehen, über Kontextmenüs lassen sich auch noch die kleinsten Details wie etwa rel-Attribute für Links einstellen. Größere Projekte verwaltet Nvu in einer Baumansicht, mittels integriertem FTP-Client gelangen sie ohne Umwege auf den Server. (Thomas Hartfeld/ad)
Aktive Blogger vermissen in den spartanischen Online-Editoren der Blog-Anbieter schnell den Komfort einer ausgefeilten Schreibumgebung, zumal jeder Anbieter wieder mit seinen Eigenheiten aufwartet. MarsEdit
versteht sich mit nahezu allen populären Blog-Systemen und vereinheitlicht so das Schreiben. Allerdings darf man kein WYSIWYG erwarten, auch MarsEdit kocht nur mit HTML. Eine Vorschau erleichtert den Überblick, die Rechtschreibprüfung von OS X sorgt für fehlerarme Bonmots. Praktisch: Bilder aus der eigenen Flickr-Sammlung gelangen auf Knopfdruck in den Blog-Eintrag. Wer sich von seinem Texthelfer mehr erwartet, kann Tools wie TextWrangler
oder SubEthaEdit
zur Bearbeitung einbinden. MarsEdit selbst übernimmt dann weiterhin das Speichern und Veröffentlichen der Posts – auf Wunsch inklusive Ping an Technorati & Co. Ohne Registrierung verweigert die Shareware allerdings nach 30 Tagen den Dienst. (Tobias Engler/se)
WordPress
zählt zu den beliebtesten Weblog-Systemen, unter anderem weil es sich schnell installieren und einfach bedienen lässt. Unter doku.wordpress.de finden sich Verweise auf etliche frei erhältliche Templates für das individuelle Erscheinungsbild. WordPress setzt Webspace mit PHP und MySQL voraus. (jo)
Das Content-Management-System Joomla
, das sich 2005 von Mambo abgespalten hat, gilt als mächtiger und dennoch vergleichsweise einfach bedienbarer Verwalter größerer Websites. Eine lebendige Nutzergemeinde und zahlreiche Module sprechen für die auf PHP und MySQL basierende Software. (heb)
MediaWiki
dürfte als das Content-Management-System, das die Online-Enzyklopädie Wikipedia antreibt, mittlerweile recht bekannt sein. Aber auch außerhalb von Wikipedia zählt es zu den beliebtesten Wiki-Engines, unter anderem wegen seiner guten Unterstützung für verschiedene Medientypen. MediaWiki setzt PHP und MySQL voraus. (jo)
Wer HTML lieber von Hand editiert, ist mit Smultron
gut beraten.
