Wohnungsplaner
Ob Wohnzimmerumgestaltung, neue Küche oder gar ein ganzes Haus, Sweet Home 3D
unterstützt den Hobby-Architekten nach Kräften. Grundlage der Entwürfe ist ein Wohnungsplan in 2D. Aus der Bibliothek zieht man Schlafzimmereinrichtung, Fenster oder Türen auf den Plan und passt bei Bedarf die Eigenschaften von Objekten an. 75 Gegenstände kennt Sweet Home von Beginn an, weitere darf der Anwender übers Web von einer der zahlreichen Modellseiten importieren oder aber mit Hilfe entsprechender Software selbst gestalten. Sobald ein Objekt platziert ist, zeigt die Software unterhalb des Wohnungsplans eine aktualisierte 3D-Ansicht. Wer seine Ideen vorzeigen will, findet beide Ansichten und die zugehörige Teileliste auch im Ausdruck wieder. Als Maßeinheit stehen (Zenti-)Meter und Zoll zur Verfügung. (Tobias Engler/se)
3D-Globus und Geografie
Google Earth
stellt Satellitenfotos in hoher Qualität als virtuellen Globus dar, den man bis zu einer Auflösung von wenigen Zentimetern nahtlos heranzoomen kann. Man kann auch Fotos, Texte und Videos zu Sehenswürdigkeiten, Straßen, 3D-Modelle oder das aktuelle Wetter einblenden. Als besonderen Clou liest das Programm Dateien mit Vektordaten für interessante Punkte, Strecken oder Gebäudemodelle ein, die als eigene Ebene in das Kartenmaterial eingebunden werden. Die dafür vorgesehenen Formate KML und KMZ sind frei zugänglich und haben schon zahlreiche Anhänger zu verschiedenen Informationsangeboten motiviert. Google hat außerdem ein Schmankerl eingebaut: Apfel+Alt+A startet einen Flugsimulator. (Achim Barczok/se)
OSXplanet
ist zwar im Wesentlichen nur eine GUI-Variante von xplanet, doch gut gemacht und komfortabel in die Menüleiste integriert. Die Software ersetzt das Hintergrundbild des Schreibtisches eines oder mehrerer Bildschirme alle paar Minuten mit einem aktualisierten Bild der Erde oder eines anderen Planeten unseres Sonnensystems. Jeder Bildschirm kann eine andere Konfiguration anzeigen, Zusatzdaten für Wolken, Stürme, Vulkane oder Orte (inklusive Ortszeit) lassen sich auf Wunsch einblenden. Auch den Standpunkt darf man wechseln, also zum Beispiel die Erde vom Mond statt von der Sonne aus betrachten. Verschiedene Projektionsarten wie die Darstellung nach Mercator oder Mollweide und die Möglichkeit, bestehende Konfigurationen zu sichern, runden das Programm ab. Einziges Manko: OSXplanet ist bislang noch nicht Leopard-tauglich. (Tobias Engler/se)
