Der Daemon SleepWatcher
kann einen Kommandozeilenbefehl ausführen, wenn der Mac in den Ruhezustand geht, daraus aufwacht, den Bildschirm dimmt oder eine definierte Zeit lang nichts tut (Idle). Die Idle-Zeit lässt sich über den Parameter -getidletime auch auslesen; mit -allowsleep kann man verhindern, dass sich der Mac überhaupt in den Ruhezustand schaltet. SleepWatcher hat kein GUI, eine man-Seite erklärt aber gut den Funktionsumfang. Wer den Aufpasser immer beim Starten des Rechners aktivieren will, muss ihn als Startup-Item einrichten; ein Installer, der genau das übernimmt, ist ebenso verfügbar wie der Source-Code. (Tobias Engler/se)
TextExpander
wohnt in den Systemeinstellungen und beobachtet Texteingaben, um sie bei Bedarf durch Textbausteine zu ersetzen. Mit "MfG" für "Mit freundlichen Grüßen" ist sein Funktionsumfang noch lange nicht ausgereizt. Das Tool hilft zum Beispiel auch beim HTML-Programmieren, indem es öffnende und schließende Tags einfügt und den Cursor an der gewünschten Stelle positioniert. Das Tool fügt Texte nackt oder in einem gewünschten Stil ein, wahlweise sofort oder erst nach Eingabe eines Trennzeichens, kann die Groß-/Kleinschreibung berücksichtigen oder ignorieren und macht auch vor dem Einfügen von Grafiken nicht halt. Man kann pro Textbaustein definieren, ob er systemweit oder nur in bestimmten Programmen bereit stehen soll. Die Shareware läuft sympathischerweise auch ohne Registrierung (21 Euro), appelliert aber an das Gewissen, indem sie die Anzahl der eingefügten Textbausteine und die dadurch eingesparte Zeit unter "Lizenz" penibel protokolliert. (se)
Migrationshilfen
Mit Hilfe des Paketmanagers MacPorts
gelangen mehrere tausend vornehmlich kommandozeilenorientierte Open-Source-Programme auf den Mac, und das ohne großen Aufwand: Der Befehl sudo port install [Programmname] reicht aus. Die Installation berücksichtigt Abhängigkeiten zu anderen Paketen, die bei Bedarf ebenfalls heruntergeladen werden. Die Datenbank mit der aktuellen Liste von Ports frischt man am besten regelmäßig mit sudo port selfupdate auf.
Die gleiche Idee setzt auch das Open-Source-Projekt Fink
um, allerdings hinkt es der Entwicklung von MacPorts etwas hinterher, das Fink-Binary läuft noch nicht unter OS X 10.5. (Tobias Engler/adb)
