Dateimanagement
Spotlaser
heißt eine alternative Bedienoberfläche für die Dateisuche mit der Spotlight-Architektur, mit der man die Suchparameter schneller zusammenstellen kann als beim Betriebssystem. Für jeden Suchauftrag legt Spotlaser unter "~/Library/Saved Searches" einen sogenannten intelligenten Ordner an, ein Doppelklick führt dessen Suche erneut aus. (adb)
Carbon Copy Cloner
kopiert nicht nur Volumes startfähig inklusive aller versteckten Dateien und der spezifischen Rechte, sondern synchronisiert Backup-Verzeichnisse automatisch auch über das Netzwerk und per Timer gesteuert. Einzelne Dateien und Ordner lassen sich gezielt vom Klonen ausnehmen. Beim Disk-to-Disk-Modus wird blockweise kopiert, was eine höhere Zuverlässigkeit gewähren soll, allerdings das Booten von einem dritten, unbeteiligten Volume voraussetzt. (jes)
Beim einfach zu bedienenden SuperDuper
handelt es sich um ein pfiffiges Backup-Programm. Die Demoversion läuft ohne Zeitbegrenzung und legt unter anderem startfähige Systemkopien an. In den Genuss von Zeitplänen, inkrementellen Backups und Scripting kommt man jedoch erst nach der kostenpflichtigen Registrierung. (adb)
Disk Inventory X
verhilft zu einem schnellen Überblick über die Speicherbelegung auf Laufwerken. In bunten Treemap-Diagrammen visualisiert das Tool, welche Dateien, Verzeichnisse oder Dateitypen besonders viel Platz auf der Festplatte vereinnahmen. Dabei kann es auch in Applikations-Pakete hineinzoomen. Zusätzlich zeigt es eine nach Speicherbedarf sortierte Baumansicht der Laufwerke. (Achim Barczok/se)
CDs/DVDs brennen
Burn
kann zwar nicht mit dem kommerziellen Toast Titanium
mithalten, taugt aber auch schon als kleine Komplettlösung fürs Brennen von CDs und DVDs jeglicher Couleur. Dabei greift die Software unter der Oberfläche auf Apples Disc Recording API zu und bietet insofern ähnliche Funktionen und Schwächen wie Apples Standardlösung – Multi-Session-DVDs etwa sind nicht möglich. Dafür kann man komfortabel Audio- und Video-Scheiben anfertigen, egal ob als MP3, DivX, DVD oder (S)VCD, und das bei frei wählbaren Audio- und Video-Bitraten. Auch Daten-Silberlinge kann man in mehreren Formaten beschreiben (u. a. HFS+, Joliet, UDF). Für maximale Kompatibilität mit DVD-Spielern sollte in den Voreinstellungen der entsprechende Haken gesetzt werden. Burn steuert, sofern vorhanden, auch externe Brenner an. Projekte, die größer sind als das Zielmedium, verteilt das Tool bislang leider nicht auf mehrere Medien. (Tobias Engler/se)
Packer/Entpacker
Seit Apple einen eigenen Archiv-Entpacker ins System eingebaut hat, bleiben dem Stuffit Expander
eher spezielle Anwendungsfälle vorbehalten. Dazu gehören neben den Stuffit-eigenen Formaten wie .sit und .sitx auch CAB oder das mittlerweile eingestellte Compact Pro – in Summe über 20 Formate. Aber der Expander kann auch mit nützlichen Zusatzfunktionen punkten: So lässt sich zum Beispiel ein Ordner festlegen, der auf das Eintreffen frischer Archive überwacht wird; Stuffit entpackt diese dann automatisch. Außerdem können Archive mittels eines externen Scanners auf Viren überprüft werden, der Speicherort extrahierter Dateien wird in den Einstellungen festgelegt. Dort bietet das Helferlein übrigens auch Wahlfreiheit, für jedes Format darf der Anwender entscheiden, ob Stuffit (oder vielleicht doch Apples Tool) zuschlagen soll. Auf Wunsch löscht es Archive gleich nach dem Entpacken. (Tobias Engler/se)
